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Der 9. Mai in der Geschichte des Radios:




Edgar Bergen 1943
Am 9. Mai 1936 erhielt Edgar Bergen seine eigene Radiosendung auf NBC. Bergen war als Bauchredner bekannt geworden. Seine Holzpuppe Charlie McCarthy blieb ein Leben lang sein Markenzeichen.
Obwohl die Hörer die Holzpuppe Charlie und den Bauchredner natürlich nicht sehen konnten, entwickelte sich die Sendung zu einem großen Hit und lief zwanzig Jahre lang im Radio. Besonderer Beliebtheit erfreuten sich dabei die Rededuelle zwischen Charlie McCarthy und dem Komiker W. C. Fields. Als Kontrapunkt zu dem spitzfindigen Charlie McCarthy entwickelte Bergen den „Spätzünder“ Mortimer Snerd und auch die männerhungrige Effie Klinker.
Der Erfolg seiner Radioshow brachte Bergen auch zahlreiche Filmangebote ein.

Am 9. Mai 1945 verkündete der Reichssender Flensburg das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa.

Am 9. Mai 1981 war auf Ö1 die von Götz Fritsch erstellte Hörspielfassung des Theaterstücks „Astoria“ von Jura Soyfer zu hören. Die Musik stammte von der Politrockgruppe Schmetterlinge, die einzelnen Rollen wurden von bekannten österreichischen Schauspielern wie Jaromir Borek, Axel Corti oder Emmy Werner gesprochen.


Am 9. Mai 1982 nahm Radio 24“ zum dritten Mal die Sendetätigkeit auf, nachdem auch der zweite Schließungsbefehl aufgehoben worden war.

Am 9. Mai 1988 wurde der libanesische Hörfunksender Al-Nour gegründet. Er verbreitete die Ideologien der radikalen Hisbollah.


Geburtstage:

1918: Mike Wallace, US-amerikanischer  JournalistNachrichtensprecher und Korrespondent.

1927: Hans Daiber, deutscher Journalist und Autor. Er wurde u. a. durch das Verfassen zahlreicher Hörspiele bekannt († 2013).

1927: Wim Thoelke, deutscher Radioreporter, Showmaster und Radiounternehmer.

1927: Helmut Zilk, österreichischer Journalist, Politiker und ehemaliger (Fernseh-)Direktor des ORF († 2008).

1942: Cornel Chiriac, rumänischer Radiodiscjockey – siehe Kalenderblatt vom 5. März.

Nekrolog:


1981: Fritz Umgelter, deutscher Regisseur.



1988: Kurt Georg Kiesinger, deutscher Politiker, von 1966 bis 1969 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Kiesinger war im Dritten Reich stellvertretender Leiter der Rundfunkpolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt. Damit war er für die Überwachung und Beeinflussung des ausländischen Rundfunks („Feindsender“) zuständig.

Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F024017-0001 / Gathmann, Jens / CC-BY-SA 3.0 , via Wikimedia Commons.


1998: Alice Faye, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin – siehe Kalenderblatt vom 5. Mai.

2010: Walther von La Roche, deutscher Journalist – siehe Kalenderblatt vom 29. Februar.

Quellen:

Radio.about.com (nicht mehr online)
Gijsbert Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)

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