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Der 23. Mai in der Geschichte des Radios:



Warren G. Harding
Am 23. Mai 1922 wurde erstmals eine politische Debatte im Radio übertragen. Die Radiostation WJH in Washington, DC, strahlte eine Aussprache über eine Einführung der Sommerzeit aus. US-Präsident Warren G. Harding hatte angeordnet, den Arbeitsbeginn städtischer Angestellter auf acht Uhr morgens vorzuverlegen, um das Tageslicht besser zu nutzen und Energie zu sparen.
Privaten Arbeitgebern wollte er das jedoch nicht vorschreiben und stellte ihnen frei, ebenso oder anders zu verfahren.
Harding war den technischen Revolutionen seiner Zeit gegenüber aufgeschlossen: Als erster US-Präsident ließ er sich einen Rundfunkempfänger ins Weiße Haus stellen.

Foto: Copyright by Moffett, Chicago. J241772 U.S. Copyright Office (Public Domain, via Wikimedia Commons).




Am 23. Mai 1925 ging mit Radio Tiflis der erste Hörfunksender Georgiens in Betrieb.

 

Am 23. Mai 1949 wurde die Verabschiedung des Grundgesetzes und damit die Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Radio übertragen.

 

Am 23. und 24. Mai 2000 fanden im Nürnberger Messezentrum die Lokalrundfunktage 2000 statt.


Am 23. Mai 2011 erschienen im Suhrkamp Verlag unter dem Titel „Die Radiofamilie“ die in den 1950er Jahren von Ingeborg Bachmann verfassten Manuskripte zur Radiosoap Die Radiofamilie Floriani. Die Manuskripte wurden im Nachlass von Jörg Mauthe entdeckt.

 

Geburtstage:

 

1910: Artie Shaw: US-amerikanischer Jazz-Klarinettist, Arrangeur, Komponist, Bandleader und Autor.

 

1920: Annette von Aretin, Hörfunksprecherin und im Jahr 1954 erste Fernsehansagerin beim BR († 2006).

 

1966: Claudia Christina, deutsche Schlagersängerin und Moderatorin des NDR (Freut euch des Nordens) († 2005).

 

Nekrolog:

 

2003: Horst Friedrich Mayer, österreichischer Nachrichtenmoderator (Zeit im Bild).

 

2009:  Barbara Rudnik, deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.

 

Quellen:


BLM

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