Am 1. August 1922 wurde in Berlin der „Deutsche Wirtschaftsrundfunk“ offiziell in Betrieb genommen. Die Empfangsgeräte wurden den Teilnehmern nur geliehen, nicht verkauft.
Am 1. August 1927 wurde das „Heinrich Hertz-Institut“ für Schwingungsforschung in Berlin-Charlottenburg gegründet.
Am 1. August 1928 eröffnete die Kuomintang-Partei im vorkommunistischen China die „Central Broadcasting Station“. Fünf Jahre später wird der 75-kW-Kurzwellensender in Betrieb genommen. 1932 gehören ganz China und ein großer Teil von Asien zum Empfangsgebiet.
Am 1. August 1934 startete der „Schweizerische Kurzwellendienst“.
Die „Schweizerische Rundspruchgesellschaft“ mietet für eine einmalige
Sendung den Völkerbundsender in Prangins. Ein auf Stahlband aufgezeichnetes
Programm vom „Studio Bern“ wurde nach Südamerika ausgestrahlt.
Am 1. August 1935 begann der portugiesische
Staatssender „Emissora Nacional de
Radiodifusao“ in Lissabon mit regelmäßigen Ausstrahlungen auf
Mittel- und Kurzwelle. Das seit 1934 fertiggestellte Studio war in der Rua do
Quelhas untergebracht. Die Kurzwellensendungen stellten ein wichtiges
Bindeglied zwischen der Heimat und den portugiesischen Emigranten in Amerika
dar. Ab 1937 kam ein 15-kW-Kurzwellensender auf den Frequenzen 9940, 11040 und
11840 kHz hinzu. Die Finanzierung erfolgte durch Gebühren und ab 1949 auch
durch die Einnahmen aus Werbesendungen.
Am 1. August 1962 veröffentlichte der Sender WMCA-AM, New York, seine erste Musik-Hitparade. Damit waren die Musikcharts geboren.
Am 1. August 1964 erreichte „A Hard Day's Night“ von den Beatles Platz 1 der Radiocharts.
Am 1. August 1973 moderierte DJ John R.
seine letzte Sendung auf WLAC-AM in Nashville, Tennessee, nachdem er sich
geweigert hatte, einen Formatwechsel von R&B zu Top 40 mitzumachen.
Am 1. August 1981 sendete MTV zum ersten Mal den Song „Video Killed The Radio Star“.
Am 1. August 1988 sendete France Culture unter dem Titel Chronique de Mai 68, vingt ans d'après … eine auf akustischen Originalquellen aufgebaute siebenteilige
Dokumentarserie der Ereignisse anlässlich des zwanzigsten Jahrestages des Pariser Mai.
Am 1. August 1998 ging Rockland Radio auf den UKW-Frequenzen in Rheinland-Pfalz auf Sendung.
Am 1. August 2008 kündigte CBS Radio an, sich von 50 Radiostationen zu trennen.
Am 1. August 2011 begann der Regelbetrieb
von DAB+ in Deutschland. ERF Radio stellte die Verbreitung über Mittelwelle ein und ist seitdem
in Deutschland nur noch per Livestream und DAB+ terrestrisch zu empfangen, außerdem
über die Kabelnetze.
Am 1. August 2012 startete mit Hitradio Namibia der erste deutschsprachige Hörfunksender
Namibias. Feste Bestandteile des Programms waren
die Sendungen „Hitradio am Morgen“, „Hitradio am Mittag“, „Hitradio am Abend“ sowie
„Hitradio am Wochenende“.
Am 1. August 2018 schaltete das Programm
harmony.fm seine drei Frequenzen in Eschwege (88,3 MHz), Rotenburg an der
Fulda (104,5 MHz) und Idstein (93,2 MHz) ab. Hintergrund war der Streit um die UKW-Sendeantennen
in Deutschland.
Geburtstage:
Am 1. August 1953 wurde der Radiomoderator Mark Dailey geboren. Er arbeitete für die Radiosender WNIO, WYTV (Youngstown, Ohio), CKLW, CILQ (Q-107), CHUM und CITY-TV Toronto. Die Hörer kannten ihn auch unter dem Namen „The Voice“.
Auf YouTube gibt es Erinnerungen an ihn:
Nekrolog:
Am 1. August 2000 starb Bill „Rosco“ Mercer im Alter von 73 Jahren in New York
City. Er war der erste schwarze Radiosprecher bei den Sendern WINS und KBLA.
Außerdem arbeitete er für die Sender WLIB,
WQIV, WOR-FM, WNEW-FM, WBLS, WKTU, WBAI New York; KGFJ, KMET, WHAT Chester, N.J., WDAS Philadelphia,
WNJR Secaucus, N.J., Voice of America.
Seine Stimme war
auch in vielen Werbespots zu hören sowie in Ansagen bei CBS Sports.Am 1. August 2014 starb der britische Hörfunk- und Fernsehmoderator Mike Smith im Alter von 59 Jahren. Bekannt war er vor allem als Moderator der BBC-Radio-1-Breakfast-Show (seit 1986). Damals erklärte ihn Prinzessin Diana zu ihrem Lieblings-DJ.
Hier noch eine Videozusammenfassung des obigen Textes in englischer Sprache. Das Video wurde von Googles NotebookLM erstellt:
Quellen:
Gijsbert Hinnen:
Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)
Radio.about.com
(nicht mehr online)
Wikipedia

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