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Es werden Posts vom November, 2025 angezeigt.

Radio-Geschichte. 30. November

Der 30. November in der Geschichte des Radios: Am 30. November 1929 wurde der US-amerikanische Moderator Dick Clark geboren. Durch die Fernsehsendung "American Bandstand" wurde er berühmt, er moderierte aber auch unzählige sogenannte   "Countdown Shows" im Radio. Schon als Teenager arbeitete er als Nachrichtensprecher bei einem Radiosender. Später besuchte er eine Universität, nahm danach wieder Jobs bei verschiedenen Radiostationen an und wurde schließlich bei einem Fernsehsender in Utica Nachrichtensprecher und Moderator eines Country-Musik-Programmes. 1952 nahm er eine Stelle beim Sender WFIL in Philadelphia an. 1956 löste er Bob Host als Moderator für ein Nachmittags-Tanzprogramm namens Bandstand ab. 1957 änderte ABC den Shownamen in American Bandstand und ließ das Programm von nun an überall in den USA laufen. Ende der fünfziger Jahre wurde er im so genannten Payola -Skandal angeklagt.   Ihm und vielen anderen DJs dieser Zeit wurde vorgeworfen,...

Radio-Geschichte. 29. November

Der 29. November in der Geschichte des Radios: Am 29. November 1917 wurde der deutsche Radio-Reporter Herbert Antoine Arthur Zimmermann geboren. Berühmt wurde er 1954 mit seiner legendären Reportage vom Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern. Das Fernsehen steckte 1954 noch in den Kinderschuhen. Nachrichten mit aktuellen Bildern gab es vor allem in den Wochenschauen der Filmtheater vor einem aktuellen Kinofilm. Das einzige umfassende Informationsmedium war damals das Radio. Vom Filmmaterial zum so genannten "Wunder von Bern" sind heute nur noch 18 Minuten vorhanden, die Tonspur gilt als verschollen. Die Bilder der Torszene werden immer mit Herbert Zimmermanns Radiokommentar unterlegt. Hier die berühmtesten Ausschnitte: „ Sechs Minuten noch im Wankdorf-Stadion in Bern. Keiner wankt. Der Regen prasselt unaufhörlich hernieder. Es ist schwer, aber die Zuschauer, sie harren nicht aus, wie könnten sie auch! Eine Fußballweltmeisterschaft ist alle vier Ja...

Radio-Geschichte. 28. November

Der 28. November in der Geschichte des Radios: Am 28. November 1925 schlug die Geburtsstunde der Barn Dance Show , der Vorläuferin der Grand Ole Opry ,   mit dem 77 Jahre alten Fiddler Uncle Jimmy Thompson als erstem Künstler. Von da an wurde die Show jeden Samstagabend gesendet und schnell zu einem großen Erfolg. Erste Stars waren Dr. Humphrey Bate and his Possum Hunters , DeFord Bailey oder Uncle Dave Macon . 1927 wurde die Show in Grand Ole Opry umbenannt. Die allwöchentlich aus Nashville, Tennessee übertragenen Country-Musik-Konzerte haben seit Jahrzehnten Kultstatus. In den Anfangsjahren wurde aus dem WSM-Studio gesendet, das sich in dem Versicherungsgebäude der National Life -Versicherung befand. Nach einigen Zwischenstationen fand man 1943 eine neue Heimstätte im 3000 Sitzplätze umfassenden Ryman Auditorium , einer ehemaligen Kirche, deren rustikale Innenausstattung ein stimmungsvolles Ambiente für die Konzerte darstellte. Die Grand Ole Opry   ist die lan...

Radio-Geschichte. 27. November

Der 27. November in der Geschichte des Radios: Am  27. November 1926  startete  KXL-AM  in Portland, Oregon den Sendebetrieb. Am 27. November 1960 stellte die Senderkette der CBS die Radio Westernserie " Have Gun Will Travel " ein. Die Serie war insofern bemerkenswert, dass sie nicht, wie so viele ihrer Vorgänger, im Radio als Hörspielserie begann und im Fernsehen fortgeführt wurde, sondern umgekehrt als Fernsehserie startete. Erstausstrahlung war am 14. September 1957 bei CBS . Nach dem ersten erfolgreichen Jahr folgte als Ableger zusätzlich zur Fernsehserie der Hörspielableger. Zwischen dem 23. November 1958 und 1960 wurden auf CBS Radio 106 Folgen der Serie ausgestrahlt. Die Fernsehserie lief bis 1963 weiter und brachte es auf 226 Episoden in sechs Staffeln. Die Serie beschreibt die Abenteuer des Paladin , der ein Doppelleben als Revolverheld führt. Er inseriert in Zeitungen und bietet dort seine Dienste als Revolverheld mit der Aussage Have Gun – Wil...

Radio-Geschichte. 26. November

Der 26. November in der Geschichte des Radios: Am 26. November 1879 wurde der deutsche Hochfrequenztechniker und Rundfunkpionier Hans Bredow geboren. Er gilt als einer der Begründer des deutschen Schiffs- und Auslandsfunkverkehrs und des deutschen Rundfunks. Der Versuch, Geschichten über das Medium Radio zu übermitteln ist so alt wie der Rundfunk selbst. In Deutschland ist die erste „Sendung“ aus dem Jahr 1917 dokumentiert. Hans Bredow und Alexander Meissner übertrugen mit einem Röhrensender nicht nur Musik, sondern auch Vorlesungen aus Zeitungen und Büchern. Bredow wurde 1918 zum Vorsitzenden des Direktoriums der Telefunken-Gesellschaft ernannt. Im März 1919 wechselte Bredow als Ministerialdirektor zum Reichspostministerium und begann mit der Einrichtung eines „Reichsfunknetzes“. Mitte 1919 konnte der Funkverkehr mit dem Ausland über zahlreiche Stationen aufgenommen werden, insbesondere mit der Station in den USA. Am 1. April 1921 wurde er zum Staatssekretär für das Telegrafen-, Fe...

Radio-Geschichte. 25. November

Der 25. November in der Geschichte des Radios:   J. J. Gould's Illustration   von  Amos 'n' Andy  für das  New Movie Magazine Am  25. November 1960  beendete das  CBS Radio Network  seine vier letzten verbliebenen Radio- Seifenopern , darunter auch die beliebte und langlebige Serie  " Amos 'n' Andy " . Diese Sitcom war in Manhattans schwarzer Gemeinschaft in Harlem angesiedelt und war von den 1920er bis 1950er Jahren sehr beliebt. Die Originalhörspiele hatten sich zwei weiße Schauspieler ausgedacht,    Freeman Gosden  und  Charles Correll , die auch die Sendemanuskripte geschrieben und eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Rollen gesprochen hatten, darunter auch die der Titel gebenden Hauptpersonen Amos Jones (Gosdon) und Andrew Hogg Brown (Correll). Nach der Erstsendung im Jahr 1928 begeisterten sich viele Hörer für das Format und es wurde bald USA-weit verbreitet. Die frühen Episoden wurden alle aus ...