Direkt zum Hauptbereich

Der 16. Mai in der Geschichte des Radios:


 

Am 16. Mai 1922 stellten in Deutschland die Firmen Telefunken und Lorenz bei der Reichspost einen Antrag, um die Konzession zur Errichtung und zum Betrieb von Sende- und Empfangsanlagen zu erhalten.


Churchill Downs 1901

Am 16. Mai 1925 strahlte der Sender WHAS-AM, in Louisville, Kentucky, erstmals eine Liveübertragung des Kentucky Derby aus. Auch der Sender WGN in Chicago schaltete die Sendung auf, so dass diese Liveschaltung des berühmten Pferderennens als erste Netzwerkübertragung des Sportereignisses in die Radiogeschichte einging.

Das Kentucky Derby, auch Run for the Roses genannt, ist ein klassisches Galopprennen für dreijährige Vollblüter, das seit 1875 in LouisvilleKentucky, ausgetragen wird. Zu dem Rennen, das traditionsgemäß am ersten Samstag im Mai stattfindet, reisen alljährlich ca. 150.000 Besucher an.
Churchill Downs, die Rennbahn in Louisville, zeichnet sich durch zwei markante spitze Türme aus. Hinter dem Fenster eines dieser Türme saß damals der Sportreporter und berichtete vom Verlauf des Rennens.

Die Queen Mary in Hamburg 2013

Am 16. Mai 1951 ging die Sendung „Zwischen Hamburg und Haiti“ erstmals über den Äther. Sie ist die älteste Reisesendung im deutschen Rundfunk und hat Radiogeschichte geschrieben.
Die Sendung ist nur unwesentlich jünger als die Bundesrepublik Deutschland. Sie gehöre zum „radiofonen Kern-Repertoire des Norddeutschen Rundfunks“, so Claudia Spiewak, damalige Chefredakteurin des NDR-Hörfunks, anlässlich des 65. Jubiläums der Sendung. Mittlerweile ist das Programm schon über 70 Jahre alt geworden und erfindet sich immer wieder neu. Mehr darüber steht im Radioblog.




Ab dem 16. Mai 1994 wurde Howard Sterns Radiosendung auch bei WTKS-FM, Orlando, Florida, ausgestrahlt.


Geburtstage:

 

1934: Ilse Seemann, Schauspielerin, Hörspielsprecherin, Hörfunkmoderatorin beim NDR und Autorin.


1947: Jan Spitzer († 4. November 2022), deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher, Synchronsprecher und Sänger.

 

1973: Robert Kratky, österreichischer Hörfunkmoderator.


 

Nekrolog:

 

1971: Karl Farkas, österreichischer Kabarettist und Schauspieler.


2012: Kurt Felix, Schweizer Moderator.



Quellen:


Pressemitteilung des NDR
Radio.about.com (nicht mehr online)

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der 24. Oktober in der Geschichte des Radios:

Am 24. Oktober 1923 proklamierte der deutsche Reichspostminister die "Einführung eines Unterhaltungs-Rundfunks". Vallée (Mitte) mit  Olsen u. Johnson Am  24. Oktober 1929  strahlte NBC die erste Folge der " Fleischmann's Yeast Hour " (in deutscher Übersetzung "Fleischmanns Hefe-Stunde") aus. Die Sendung wurde von der NBC-Programmchefin  Bertha Brainard  ins Leben gerufen. Sie überredete den Bandleader und Sänger Rudy Vallée, die Show zu moderieren. Bei den Hörern kam das Konzept so gut an, dass die Show Jahr für Jahr in der Top-5 der meistgehörten Radiosendungen dieser Zeit zu finden war. Gastgeber Vallée scharte einen festen Stamm um sich und moderierte das Musical- und Varieté-Programm    zusammen mit Ole Olsen und Chic Johnson (1932), gefolgt von Tom Howard und George Shelton (1935). In kleineren Funktionen gehörten auch Schauspieler Will Aubrey (1892-1958) und der Charakterdarsteller Henry Armetta (1888-1945) zur Show. Auf Vallées ...

Willkommen im Radio-Almanach

Seit 2014 sammle ich hier Geschichten aus mehr als 100 Jahren Radiogeschichte – für jeden Tag im Jahr ein eigenes Kalenderblatt: 366 Seiten voller Ereignisse, Sender, Pioniere und Kuriositäten rund um den Rundfunk. Jeden Tag erscheint automatisch oben auf dieser Seite das passende Kalenderblatt zum heutigen Datum. Wer stöbern möchte, findet im Register alle 366 Einträge auf einen Blick. Passend dazu gibt es auch einen YouTube-Kanal, auf dem ich – so oft es zeitlich klappt – kurze Videos zu einzelnen Ereignissen der Radiogeschichte zeige. Etwa dieses hier: Viel Freude beim Stöbern in der Geschichte des Radios! Roland

Der 1. August in der Geschichte des Radios:

Am  1. August 1922  wurde in Berlin der „Deutsche Wirtschaftsrundfunk“ offiziell in Betrieb genommen. Die Empfangsgeräte wurden den Teilnehmern nur geliehen, nicht verkauft. Am  1. August 1927  wurde das „Heinrich Hertz-Institut“ für Schwingungsforschung in Berlin-Charlottenburg gegründet. Am  1. August 1928  eröffnete die Kuomintang-Partei im vorkommunistischen China die „ Central Broadcasting Station “. Fünf Jahre später wird der 75-kW-Kurzwellensender in Betrieb genommen. 1932 gehören ganz China und ein großer Teil von Asien zum Empfangsgebiet. Am 1. August 1934 startete der „Schweizerische Kurzwellendienst“ . Die „Schweizerische Rundspruchgesellschaft“ mietet für eine einmalige Sendung den Völkerbundsender in Prangins. Ein auf Stahlband aufgezeichnetes Programm vom „Studio Bern“ wurde nach Südamerika ausgestrahlt. Am 1. August 1935 begann der portugiesische Staatssender „Emissora Nacional de Radiodifusao“ in Lissabon mit r...