Am 26. Mai 1929 wurde in Helsinki die „Finnish Broadcasting Company“ gegründet. Verschiedene private
Radiostationen wurden von der Regierung übernommen und zusammengeschlossen.
Gesendet wurde aus Tammerfors und Pori.
Yleisradio ist meist bekannt unter der Abkürzung Yle. Am 9. September desselben Jahres wurde das erste Radioprogramm übertragen. Dieser Tag gilt bis heute als der Geburtstag von Yle, obwohl es erst im Jahr 1928 über den Langwellensender Lahti großflächig zu hören war.
Anfang der 1930er-Jahre wurden bereits über 100.000 Haushalte erreicht.
Am 29. Mai 1929 wurde der Grundstein des Berliner Rundfunkhauses gelegt. Es war der Auftakt für den Bau
eigener Funkhäuser der meisten deutschen Sendegesellschaften.
Am 29. Mai 1969 wurden die „Nederlandse
Radio Unie“ und die
„Nederlandse Televisie Stichting“ aufgelöst. An deren Stelle trat die
„Nederlandse Omroep
Stichting“ (NOS). Die
Dachorganisation der verschiedenen Radiogesellschaften war zuständig für die
Studios in Hilversum, koordinierte den Programmablauf und verfügte auch über
eigene Sendezeit.
Am 29. Mai 1989 wurden in Hessen neue UKW-Frequenzen ausgeschrieben.
Am 29. Mai 1991 streiken die Mitarbeiter von „Radio
Tirana“ 24 Stunden lang. Sie
solidarisieren sich mit dem Generalstreik im Land, den unabhängige
Gewerkschaften ausgerufen hatten.
Am 29. und 30. Mai 2001 fanden im Nürnberger
Messezentrum die Lokalrundfunktage 2001 statt.
Am
29. Mai 2009 übernahm der WDR-Webchannel
für KinderKIRAKA die Verbreitungswege von WDR 2 Klassik.
Am
29. Mai 2012 bestätigte der Deutschlandfunk, dass der Kurzwellensender Berlin-Britz wegen der hohen Reparaturkosten
nicht mehr in Betrieb genommen werde. Die Hörer wurden auf die Ausstrahlung über
DAB+ und über das Internet verwiesen. Ende April 2012 war der Vorverstärker des
Senders ausgefallen.
1930: Ekkehard Schall: deutscher Regisseur, Bühnen- und
Filmschauspieler. Er nahm viele Hörspiele auf, meistens für den Rundfunk der
DDR.
1980:
Dagmar Geppert,
deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.
Nekrolog:
1943: Vaughn De Leath: US-amerikanische Sängerin,
die in den 1920er Jahren zu Bekanntheit gelangte und die Beinamen The Original Radio
Girl (dt.:Das
Original-Radiomädchen) und First Lady of Radio (dt.: First Lady des Radios)
führte.
Über den ersten
Radioauftritt ist die Quellenlage unsicher. Widersprüchlichen
Quellenangaben zufolge soll sie im Dezember 1919 oder im Januar 1920 auf Bitten
des Radiopioniers Lee De Forest in
dessen Versuchslabor in New York City vor einigen Dutzend Zuhörern gesungen
haben.
1923 wurde sie eine
der ersten weiblichen Manager eines Radiosenders, WDT in New York City.
Ihr letzter
öffentlicher Auftritt fand am 6. Januar 1939 anlässlich des Jahrestages
von Voice
of Firestone Radio Hour statt.
Fanny Brice 1911
1951: Fanny
Brice: US-amerikanische Komikerin, Entertainerin, Sängerin, Theater-
und Filmschauspielerin.
Von 1936 bis zu
ihrem Tod 1951 spielte sie in einer äußerst erfolgreichen wöchentlichen
Radiosendung das vorwitzige Baby Snooks, eine Rolle, die sie für die Ziegfeld Follies entwickelt hatte.
Als Baby
Snooks wirkte sie auch im November 1950 in Tallulah Bankheads aufwendiger Varieté-Sendung The Big Show (NBC
Radio) mit, zusammen mit Groucho
Marx und Jane
Powell.
Foto: Bain News Service [Public Domain], via
Wikimedia Commons
1979:
Gerhard Freund,
österreichischer Schauspieler und Journalist, bis 1967 Fernsehdirektor des ORF.
2015: Walter Mossmann: deutscher Liedermacher,
Autor, Journalist und Regisseur. Ab 1970 moderierte er eine kritische
Jugendsendung beim Südwestfunk. Später wirkte er als freier
Autor und Herausgeber (Artikel, Radio-Features,
Kooperation bei Text-Sammlungen, in Film- und Theaterprojekten) und als Aktiver
in sozialen Bewegungen.
Quellen:
HÖR ZU-Radioguide
2010/2011, Seite 167
Gijsbert
Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)
Am 24. Oktober 1923 proklamierte der deutsche Reichspostminister die "Einführung eines Unterhaltungs-Rundfunks". Vallée (Mitte) mit Olsen u. Johnson Am 24. Oktober 1929 strahlte NBC die erste Folge der " Fleischmann's Yeast Hour " (in deutscher Übersetzung "Fleischmanns Hefe-Stunde") aus. Die Sendung wurde von der NBC-Programmchefin Bertha Brainard ins Leben gerufen. Sie überredete den Bandleader und Sänger Rudy Vallée, die Show zu moderieren. Bei den Hörern kam das Konzept so gut an, dass die Show Jahr für Jahr in der Top-5 der meistgehörten Radiosendungen dieser Zeit zu finden war. Gastgeber Vallée scharte einen festen Stamm um sich und moderierte das Musical- und Varieté-Programm zusammen mit Ole Olsen und Chic Johnson (1932), gefolgt von Tom Howard und George Shelton (1935). In kleineren Funktionen gehörten auch Schauspieler Will Aubrey (1892-1958) und der Charakterdarsteller Henry Armetta (1888-1945) zur Show. Auf Vallées ...
Der 8. Dezember in der Geschichte des Radios: Am 8. Dezember 1980 strahlte das RKO Radio Network das letzte Interview mit dem Ex-Beatle John Lennon aus. Dave Sholin , ein Radiomoderator aus San Francisco und Radioproduzent Ron Hummel hatten es wenige Stunden vor Lennons Ermordung mit ihm geführt. Die beiden hatten gemeinsam schon mehrere Sondersendungen zu Musikthemen gestaltet. Dieser 8. Dezember war für John Lennon angefüllt mit Terminen. Zunächst war die Fotografin Annie Leibowitz ins Dakota Building gekommen, um Fotos von John für das " Rolling Stone "-Magazin zu schießen. Nachdem sie gegen 15 Uhr 30 die Wohnung der Lennons verlassen hatte, führte Dave Sholin das Radiointerview mit John, welches sein letztes werden sollte. Gegen 17 Uhr 40 verließen John und Yoko das Gebäude. Vor dem Haus ließ sich Lennons späterer Mörder Mark David Chapman eine Schallplatte von ihm signieren und wurde in diesem Moment von einem anderen Fan gemeinsam mit Lennon fotografiert. C...
Der 6. März in der Geschichte des Radios: Am 6. März 1944 sendete das Lux Radio Theatre auf CBS die Hörspielfassung des Films „ The Letter “ mit Bette Davis, Vincent Price und Herbert Marshall. In den ersten beiden Staffeln sendete das „Lux Radio Theatre“ bekannte Broadway-Stücke, später kamen Radio-Adaptionen bekannter Kinofilme hinzu. Das war sinnvoll, denn damals gab es kein Fernsehen und erst keine Möglichkeit privater Videoaufzeichnungen. Filme, die nicht mehr im Kino gezeigt wurden, waren weg und unerreichbar. Das Radio brachte sie wieder zurück und erzeugte Bilder in den Köpfen der Hörer. Dabei gab es sogar einige Zuschauer, denn die Stücke wurden in einem Theater live vor einem Publikum gezeigt und gesendet. Über 20 Jahre lang war „Lux Radio Theatre“ die beliebteste Dramaserie im Radio. Mitte der 50er Jahre kam sie als „Lux Video Theatre“ ins Fernsehen. Foto: Macfadden Publications (pages 54, 55 Radio Mirror) [Public Domain...
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