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Der 18. Mai in der Geschichte des Radios:



Am 18. Mai 1923 begannen die regelmäßigen Radiosendungen in der damaligen Tschechoslowakei. Zu den Höhepunkten der 100-jährigen Geschichte gehören die erste Live-Übertragung eines Sportereignisses vor 100 Jahren (ein Boxkampf), die Rolle von Radio Prag als "Stimme des Widerstands" während des Prager Aufstands 1945 und die umfassende Berichterstattung für das Ausland über die Reformen des Prager Frühlings 1968.

Am 18. Mai 1942 strahlte das NBC Blue Network erstmals die Action-Hörspielserie "David Harding, Counterspy" aus. Die Abenteuer des smarten Spions blieben 15 Jahre bei NBC und Mutual auf Sendung.
Die Titelrolle sprach Don Mac Laughlin. Der Protagonist David Harding verkörperte den US-Agenten, der sich während des Zweiten Weltkrieges mit den gegnerischen Spionen aus Japan und dem Deutschen Reich herumschlagen musste.

Hier gibt es eine Originalfolge zum Nachhören.

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
 in der 
Berliner Philharmonie
Am 18. Mai 1945 gab das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) das erste Nachkriegskonzert im zerstörten Berlin. Chefdirigent war damals Sergiu Celibidache.
Das traditionsreiche Berliner Orchester geht auf die erste am 29. Oktober 1923 um 20 Uhr aus dem Vox-Haus gesendete musikalische Funk-Stunde Berlin zurück. Später war es das Sinfonieorchester des DDR-Rundfunks. Es gehört der 1994 gegründeten Rundfunk Orchester und Chöre GmbH an, ein Verbund von vier hauptstädtischen Rundfunk-Klangkörpern (RIAS KammerchorRundfunkchor Berlin, RSB, DSO), der vom Deutschlandradio (40 %), von der Bundesrepublik Deutschland (35 %), dem Land Berlin (20 %) und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (5 %) gemeinsam getragen wird.

Foto: Andreas Praefcke



Am 19. Mai 1991 solidarisierten sich Mitarbeiter von „Radio Tirana“ mit dem Generalstreik im Land, den unabhängige Gewerkschaften ausgerufen haben und legten eine Stunde lang die Arbeit nieder. Am 29. Mai wurde ein neuer Streik ausgerufen, diesmal 24 Stunden als Unterstützung für den Generalstreik.

 

Am 19. Mai 2006 erhielt der ORF-Journalist Armin Wolf den mit 7200 Euro dotierten Robert-Hochner-Preis. Bei seiner Dankesrede kritisierte er scharf die „hemmungslose“ Einflussnahme der schwarz-blauen Bundesregierung auf den ORF, besonders auf die politische Berichterstattung.

 

Am 19. Mai 2010 wurde der Publizist und Fernsehmoderator Roger de Weck zum Nachfolger von Armin Walpen als Generaldirektor der schweizerischen öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiogesellschaft SRG SSR idée suisse gewählt. De Weck trat sein Amt Anfang 2011 an.

 

Geburtstage:


1912: Perry Como: US-amerikanischer Sänger

1922Werner Riepel: deutscher Schauspieler, Sänger und Hörspielsprecher

1950: Thomas Gottschalk: deutscher Radio- und Fernsehmoderator und Schauspieler.

1953: Phil Sayer: britischer Nachrichtensprecher, Stimmakrobat und Station Voice diverser Sender.

1954: Ekkehardt „Ekki/Ecki“ Belle ( † 31. Januar 2022), deutscher Synchronsprecher, Synchronregisseur und Schauspieler.


1957Frank Plasberg: deutscher Journalist und Moderator

1957Sascha Zeus: deutscher Radiomoderator


Nekrolog:

 

1986: Peter Wehle, österreichischer Kabarettist und Autor. Zusammen mit Gerhard Bronner und Lore Krainer gehörte er zum ersten Team der 1978 wieder begründeten Kabarettsendung Der Guglhupf.

 

1999: Hans Mahle, deutscher Politiker und zeitweiliger Generalintendant des Rundfunks der DDR.

 

2012:  Hans-Dieter Lange, Radio- und TV-Sprecher (Chefsprecher der Aktuellen Kamera).


2021: Charles Sidney Grodin (* 21. April 1935), US-amerikanischer Schauspieler, Komiker, Schriftsteller, Radiomoderator und Theaterregisseur.

 

Quellen:

 

Wikipedia

Radio.about.com (nicht mehr online)

Oldradio.org

Gijsbert Hinnen: Internationale Rundfunk-und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)

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