Radio-Almanach: 366 Kalenderblätter zur Geschichte des Radios – für jeden Tag im Jahr ein historisches Ereignis aus rund 100 Jahren Rundfunkgeschichte.
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Der 28. Mai in der Geschichte des Radios:
Am
28. Mai 1933 ging nördlich von
Wien der Sender Bisamberg in Betrieb.
Am 28. Mai 1941 wurde offiziell durch den
Gouverneur von Macau der Auslandsdienst der Kurzwellenstation
„CRY 9“ eröffnet. Erste Testsendungen aus dem Postgebäude
waren am 22. April des gleichen Jahres ausgestrahlt worden.
Am 28. Mai 1952 begann in Stockholm eine europäische
Wellenverteilungskonferenz, an der Delegationen aus 31 Ländern
teilnahmen. Die Konferenz der „Union Internationale des
Télécommunications“ (UTI)
erarbeitete bis zum 30. Juni einen Gesamtplan für 633 Fernsehstationen
und 2075 UKW-Radiosender in Europa.
Am 28. Mai 1983 nahm der ägyptische
Auslandsrundfunk „Radio
Kairo“ nach vierjähriger
Unterbrechung das Programm in persischer Sprache wieder auf.
WDR 2 Klassik bot rund um die Uhr klassische Musik und aktuelle Informationen.
Nachfolger war das bereits am 24. August 2009 wieder abgeschaltete Internetangebot Mein WDR Radio.
1 Live Kunst beschäftigte sich mit kulturellen Themen und anspruchsvoller Popmusik.
Trotz positiver Kritiken und geringer Produktionskosten blieb das Programm bis zum Schluss auf die Verbreitung per Livestream beschränkt.
Geburtstage:
1968:
Kylie Minogue,
australische Schauspielerin und Sängerin.
Nekrolog:
1986: Don MacLaughlin:
US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt wurde er in den 1940er und 1950er
Jahren durch die Titelrolle in der
Radioserie David Harding,
Counterspy. Die Abenteuer des smarten
Spions blieben 15 Jahre bei NBC und Mutual auf Sendung – siehe Kalenderblatt vom 18. Mai.
1998: Phil Hartman: kanadischerSchauspieler, Grafikdesigner und Drehbuchautor. Unter
anderem spielte er die Rolle des Bill McNeil in der Sitcom
„NewsRadio“. Am 28. Mai 1998 wurde er von seiner dritten Frau Brynn
nach einem Streit im Schlaf erschossen.
Foto: Paul Hartmann (CC BY-SA 3.0), via Wikimedia
Commons.
Quellen:
Gijsbert
Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)
Am 24. Oktober 1923 proklamierte der deutsche Reichspostminister die "Einführung eines Unterhaltungs-Rundfunks". Vallée (Mitte) mit Olsen u. Johnson Am 24. Oktober 1929 strahlte NBC die erste Folge der " Fleischmann's Yeast Hour " (in deutscher Übersetzung "Fleischmanns Hefe-Stunde") aus. Die Sendung wurde von der NBC-Programmchefin Bertha Brainard ins Leben gerufen. Sie überredete den Bandleader und Sänger Rudy Vallée, die Show zu moderieren. Bei den Hörern kam das Konzept so gut an, dass die Show Jahr für Jahr in der Top-5 der meistgehörten Radiosendungen dieser Zeit zu finden war. Gastgeber Vallée scharte einen festen Stamm um sich und moderierte das Musical- und Varieté-Programm zusammen mit Ole Olsen und Chic Johnson (1932), gefolgt von Tom Howard und George Shelton (1935). In kleineren Funktionen gehörten auch Schauspieler Will Aubrey (1892-1958) und der Charakterdarsteller Henry Armetta (1888-1945) zur Show. Auf Vallées ...
Seit 2014 sammle ich hier Geschichten aus mehr als 100 Jahren Radiogeschichte – für jeden Tag im Jahr ein eigenes Kalenderblatt: 366 Seiten voller Ereignisse, Sender, Pioniere und Kuriositäten rund um den Rundfunk. Jeden Tag erscheint automatisch oben auf dieser Seite das passende Kalenderblatt zum heutigen Datum. Wer stöbern möchte, findet im Register alle 366 Einträge auf einen Blick. Passend dazu gibt es auch einen YouTube-Kanal, auf dem ich – so oft es zeitlich klappt – kurze Videos zu einzelnen Ereignissen der Radiogeschichte zeige. Etwa dieses hier: Viel Freude beim Stöbern in der Geschichte des Radios! Roland
Am 1. August 1922 wurde in Berlin der „Deutsche Wirtschaftsrundfunk“ offiziell in Betrieb genommen. Die Empfangsgeräte wurden den Teilnehmern nur geliehen, nicht verkauft. Am 1. August 1927 wurde das „Heinrich Hertz-Institut“ für Schwingungsforschung in Berlin-Charlottenburg gegründet. Am 1. August 1928 eröffnete die Kuomintang-Partei im vorkommunistischen China die „ Central Broadcasting Station “. Fünf Jahre später wird der 75-kW-Kurzwellensender in Betrieb genommen. 1932 gehören ganz China und ein großer Teil von Asien zum Empfangsgebiet. Am 1. August 1934 startete der „Schweizerische Kurzwellendienst“ . Die „Schweizerische Rundspruchgesellschaft“ mietet für eine einmalige Sendung den Völkerbundsender in Prangins. Ein auf Stahlband aufgezeichnetes Programm vom „Studio Bern“ wurde nach Südamerika ausgestrahlt. Am 1. August 1935 begann der portugiesische Staatssender „Emissora Nacional de Radiodifusao“ in Lissabon mit r...
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