Am 2. Mai 1924 startete die Nordische Rundfunk AG mit vier Stunden Programm pro Tag den Sendebetrieb. Lediglich 896 angemeldete Hörer verfolgten die erste Sendung aus einem improvisierten Studio im Hamburger Fernsprechamt in der Schlüterstraße. Der Intendant Hans Bodenstedt begann persönlich mit den Worten „Hier ist die NORAG!“ Die Zahl der Hörer stieg innerhalb von sechs Monaten auf 7.000.
Am
2. Mai 1928 nahm KPQ-AM, Wenatchee, Washington, den Sendebetrieb auf.
Am
2. Mai 1932 war auf NBC Blue Network (einer Hörfunkkette der NBC) die
erste Folge von The
Jack Benny Programm zu hören. Die beliebte Comedysendung blieb bis 1955
im Hörfunkprogramm der NBC (wechselt aber zeitweise auf CBS) und machte
den Entertainer und SchauspielerJack Benny in den USA
zu einer landesweit bekannten Radiopersönlichkeit.
Haus des Rundfunks 1947
Am 2. Mai 1945 besetzte eine Kompanie der Roten Armee das Haus des Rundfunks in Berlin. Ab 4. Mai wurden unter sowjetischer Leitung erste Aufrufe und Nachrichten gesendet. Am 13. Mai 1945 begann wieder ein regulärer Sendebetrieb.
Am
2. Mai 1995 starb Werner Veigel, ehemaliger Chefsprecher der Tagesschau, 66-jährig in Hamburg.
Am
2. Mai 2006 starb der österreichische Rundfunkpionier,
Publizist und Radiomoderator Hugo Kirnbauer (Die technische Rundschau, 1955–1997) 87-jährig in Linz, Oberösterreich.
Am 24. Oktober 1923 proklamierte der deutsche Reichspostminister die "Einführung eines Unterhaltungs-Rundfunks". Vallée (Mitte) mit Olsen u. Johnson Am 24. Oktober 1929 strahlte NBC die erste Folge der " Fleischmann's Yeast Hour " (in deutscher Übersetzung "Fleischmanns Hefe-Stunde") aus. Die Sendung wurde von der NBC-Programmchefin Bertha Brainard ins Leben gerufen. Sie überredete den Bandleader und Sänger Rudy Vallée, die Show zu moderieren. Bei den Hörern kam das Konzept so gut an, dass die Show Jahr für Jahr in der Top-5 der meistgehörten Radiosendungen dieser Zeit zu finden war. Gastgeber Vallée scharte einen festen Stamm um sich und moderierte das Musical- und Varieté-Programm zusammen mit Ole Olsen und Chic Johnson (1932), gefolgt von Tom Howard und George Shelton (1935). In kleineren Funktionen gehörten auch Schauspieler Will Aubrey (1892-1958) und der Charakterdarsteller Henry Armetta (1888-1945) zur Show. Auf Vallées ...
Der 8. Dezember in der Geschichte des Radios: Am 8. Dezember 1980 strahlte das RKO Radio Network das letzte Interview mit dem Ex-Beatle John Lennon aus. Dave Sholin , ein Radiomoderator aus San Francisco und Radioproduzent Ron Hummel hatten es wenige Stunden vor Lennons Ermordung mit ihm geführt. Die beiden hatten gemeinsam schon mehrere Sondersendungen zu Musikthemen gestaltet. Dieser 8. Dezember war für John Lennon angefüllt mit Terminen. Zunächst war die Fotografin Annie Leibowitz ins Dakota Building gekommen, um Fotos von John für das " Rolling Stone "-Magazin zu schießen. Nachdem sie gegen 15 Uhr 30 die Wohnung der Lennons verlassen hatte, führte Dave Sholin das Radiointerview mit John, welches sein letztes werden sollte. Gegen 17 Uhr 40 verließen John und Yoko das Gebäude. Vor dem Haus ließ sich Lennons späterer Mörder Mark David Chapman eine Schallplatte von ihm signieren und wurde in diesem Moment von einem anderen Fan gemeinsam mit Lennon fotografiert. C...
Der 6. März in der Geschichte des Radios: Am 6. März 1944 sendete das Lux Radio Theatre auf CBS die Hörspielfassung des Films „ The Letter “ mit Bette Davis, Vincent Price und Herbert Marshall. In den ersten beiden Staffeln sendete das „Lux Radio Theatre“ bekannte Broadway-Stücke, später kamen Radio-Adaptionen bekannter Kinofilme hinzu. Das war sinnvoll, denn damals gab es kein Fernsehen und erst keine Möglichkeit privater Videoaufzeichnungen. Filme, die nicht mehr im Kino gezeigt wurden, waren weg und unerreichbar. Das Radio brachte sie wieder zurück und erzeugte Bilder in den Köpfen der Hörer. Dabei gab es sogar einige Zuschauer, denn die Stücke wurden in einem Theater live vor einem Publikum gezeigt und gesendet. Über 20 Jahre lang war „Lux Radio Theatre“ die beliebteste Dramaserie im Radio. Mitte der 50er Jahre kam sie als „Lux Video Theatre“ ins Fernsehen. Foto: Macfadden Publications (pages 54, 55 Radio Mirror) [Public Domain...
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