Am 26. Mai 1924 nahm die Schlesische Funkstunde den Betrieb auf und strahlte ein Programm auf Mittelwelle aus. Die Rundfunkanstalt hatte ihren Hauptsitz nebst Hauptsender in Breslau. In Görlitz und Gleiwitz/Gliwice wurden zusätzlich 2 Nebensender errichtet. Der Sender Gleiwitz ging durch den fingierten Überfall am Vorabend des Zweiten Weltkriegs in die Geschichte ein.
Am 26. Mai 1936 meldete sich auf den Bahamas mit 500 Watt die Station „ZNS“ auf 600 kHz. Diese Frequenz wurde 1947 Kuba zugeteilt, was einen Wechsel auf 1540 kHz erfordert. Die staatliche Finanzierung von Radio Bahamas wurde 1950 gestrichen. Durch Radiowerbung wurde der Wegfall kompensiert.
Am 26. Mai 1940 strahlte CBS erstmals das Bildungsprogramm „Invitation to Learning“ aus. Die 30-minütige Sendung brachte es in 24 Jahren auf 1200 Episoden und wurde erst 1964 eingestellt.
Am 26. Mai 1942 wurde in den USA der „Armed Forces Radio Service“ (AFRS) gegründet. Mit diesem Angebot eines vertraut klingenden Radioprogrammes sollte die Moral der Truppe unterstützt und gefördert werden.
Am 26. Mai 1983 wurde in Basel der „Förderverein Satelliten-Rundfunk und andere Kommunikationssysteme“ gegründet.
Geburtstage:
1886: Al Jolson: US-amerikanischer Sänger und Entertainer. Er prägte die amerikanische Radiolandschaft der 1930er und 1940er Jahre.
Nach dem Erfolg von The Jazz Singer trat Jolson in zwölf weiteren Filmen auf. Seine schauspielerischen Fähigkeiten erreichten nicht die Qualität, die er als Live-Entertainer hatte, dennoch waren die meisten seiner Filme Publikumserfolge.
Hier gibt es eine Originalfolge der Al-Jolson-Show zum Nachhören.
John Wayne 1963
1907: John Wayne: US-amerikanischer Schauspieler, Produzent und Regisseur. Wayne trat auch in vielen Radiosendungen auf und spielte in Hörfilmen seiner großen Erfolge, wie „Red River“, „She Wore a Yellow Ribbon“ und „Movie Time, USA“ mit. Foto: US Army Pictorial Center
1919:
Alfons Dalma,
kroatisch-österreichischer Journalist, 1967–1974 Chefredakteur des Aktuellen
Dienstes im ORF († 1999).
Am 24. Oktober 1923 proklamierte der deutsche Reichspostminister die "Einführung eines Unterhaltungs-Rundfunks". Vallée (Mitte) mit Olsen u. Johnson Am 24. Oktober 1929 strahlte NBC die erste Folge der " Fleischmann's Yeast Hour " (in deutscher Übersetzung "Fleischmanns Hefe-Stunde") aus. Die Sendung wurde von der NBC-Programmchefin Bertha Brainard ins Leben gerufen. Sie überredete den Bandleader und Sänger Rudy Vallée, die Show zu moderieren. Bei den Hörern kam das Konzept so gut an, dass die Show Jahr für Jahr in der Top-5 der meistgehörten Radiosendungen dieser Zeit zu finden war. Gastgeber Vallée scharte einen festen Stamm um sich und moderierte das Musical- und Varieté-Programm zusammen mit Ole Olsen und Chic Johnson (1932), gefolgt von Tom Howard und George Shelton (1935). In kleineren Funktionen gehörten auch Schauspieler Will Aubrey (1892-1958) und der Charakterdarsteller Henry Armetta (1888-1945) zur Show. Auf Vallées ...
Der 8. Dezember in der Geschichte des Radios: Am 8. Dezember 1980 strahlte das RKO Radio Network das letzte Interview mit dem Ex-Beatle John Lennon aus. Dave Sholin , ein Radiomoderator aus San Francisco und Radioproduzent Ron Hummel hatten es wenige Stunden vor Lennons Ermordung mit ihm geführt. Die beiden hatten gemeinsam schon mehrere Sondersendungen zu Musikthemen gestaltet. Dieser 8. Dezember war für John Lennon angefüllt mit Terminen. Zunächst war die Fotografin Annie Leibowitz ins Dakota Building gekommen, um Fotos von John für das " Rolling Stone "-Magazin zu schießen. Nachdem sie gegen 15 Uhr 30 die Wohnung der Lennons verlassen hatte, führte Dave Sholin das Radiointerview mit John, welches sein letztes werden sollte. Gegen 17 Uhr 40 verließen John und Yoko das Gebäude. Vor dem Haus ließ sich Lennons späterer Mörder Mark David Chapman eine Schallplatte von ihm signieren und wurde in diesem Moment von einem anderen Fan gemeinsam mit Lennon fotografiert. C...
Der 6. März in der Geschichte des Radios: Am 6. März 1944 sendete das Lux Radio Theatre auf CBS die Hörspielfassung des Films „ The Letter “ mit Bette Davis, Vincent Price und Herbert Marshall. In den ersten beiden Staffeln sendete das „Lux Radio Theatre“ bekannte Broadway-Stücke, später kamen Radio-Adaptionen bekannter Kinofilme hinzu. Das war sinnvoll, denn damals gab es kein Fernsehen und erst keine Möglichkeit privater Videoaufzeichnungen. Filme, die nicht mehr im Kino gezeigt wurden, waren weg und unerreichbar. Das Radio brachte sie wieder zurück und erzeugte Bilder in den Köpfen der Hörer. Dabei gab es sogar einige Zuschauer, denn die Stücke wurden in einem Theater live vor einem Publikum gezeigt und gesendet. Über 20 Jahre lang war „Lux Radio Theatre“ die beliebteste Dramaserie im Radio. Mitte der 50er Jahre kam sie als „Lux Video Theatre“ ins Fernsehen. Foto: Macfadden Publications (pages 54, 55 Radio Mirror) [Public Domain...
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