Am 6. Juni 1938 übernahm NBC die Radio-Soap „Stella Dallas“ von einem New Yorker Lokalsender, der die
15-minütigen Episoden seit 1937 ausstrahlte.
Radiohistoriker
in den USA sprechen gerne von der „Mutter aller Seifenopern“.
„Stella Dallas“ basierte auf dem gleichnamigen Roman von Olive
Higgins-Prouty aus dem Jahr 1923. Das bekannte Autorenteam Frank und Anne
Hummert entwickelte daraus die Radio-Soap.
Durch
den Kinofilm mit Barbara Stanwyck in der Hauptrolle bekam das Thema Auftrieb, sodass NBC die Radioserie in die landesweite Senderkette übernahm.
Die
Mutter-Tochter-Geschichte wurde erst 1955 eingestellt. Erzählt wird die Geschichte von Stella Dallas, einer armen Farmerstochter, die einen reichen Mann heiratet.
Die Handlung wird bestimmt von Stellas starker Zuneigung zu ihrer Tochter
Laurel. Die Hauptrolle verkörperte Anne Elstner in der kompletten Laufzeit der
Serie.
Foto: NBC. Auf dem Bild sind die Schauspielerinnen
Anne Elstner und Vivian Smolen. Sie spielen Mutter und Tochter in der Serie
„Stella Dallas“.
Hier gibt es eine Originalfolge zum Nachhören.
Am 6. Juni 1944 strahlte CBS erstmals die Anthologie-Serie „The Doctor Fights“ aus. Die Serie verstand sich als Hommage an jene Ärzte, die ihren harten Einsatz an der Kriegsfront leisteten. In den Geschichten über Schauplätze des 2. Weltkrieges sprachen viele bekannte Hollywoodstars wie Cary Grant, Gregory Peck, Robert Montgomery oder Franchot Tone.
Hier gibt es eine Originalfolge zum Nachhören.
Am 6. Juni 1945 meldete sich in Salzburg der Sender „Rot-Weiß-Rot“. Eröffnet wurde die Station durch die Wiener Schauspielerin Grete Jacobson, die auch als Nachrichtensprecherin tätig war. In der einstündigen Eröffnungssendung im amerikanisch besetzten Teil Österreichs kam auch der für Salzburg zuständige US-General Robertson zu Wort. Ein Schallplattenkonzert mit Musik von Johann Strauss und Mozart rundete die erste Sendung ab.
Am
6. Juni 1954 begann die „Eurovision“ mit der Übertragung des
Narzissenfestes von Montreux in acht Länder. Die Schweiz stellte die Verbindung
über das sich seit 1953 im Bau befindliche Richtstrahlnetz über die Alpen
(Jungfraujoch) mit Italien her.
Am 6. Juni 1987 nahm in Interlaken der Lokalsender „Radio Berner Oberland“ den Betrieb auf. Von „Radio DRS“ wurden das nationale Nachrichtenbulletin, das Regionaljournal und beliebte andere Sendungen übernommen. Im Morgenprogramm sowie in Spezialsendungen am Abend wurden lokale Themen berücksichtigt. „Radio Berner Oberland“ sendete auf 95,0 MHz (Brienz/Meiringen), 95,9 MHz (Spiez/Thun) und auf 96,8 MHz (Interlaken).
Am 6. Juni 2006 startete Robert Altmans Kinofilm „Last Radio Show“ in den US-amerikanischen Kinos. Der Film basiert auf Garrison Keillors Radiosendung The Prairie Home Companion. Mehr darüber steht im Kalenderblatt vom 7. August.
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| Ferdinand Braun 1909 |
Geburtstage:
1850: Ferdinand Braun: deutscher Physiker, Elektrotechniker und Nobelpreisträger. Auf seinen Forschungen basiert die moderne Elektronik. Mehr über Ferdinand Braun ist im Kalenderblatt vom 15. Februar nachzulesen.
1850: Ferdinand Braun: deutscher Physiker, Elektrotechniker und Nobelpreisträger. Auf seinen Forschungen basiert die moderne Elektronik. Mehr über Ferdinand Braun ist im Kalenderblatt vom 15. Februar nachzulesen.
Nekrolog:
2004: Kate
Worley, US-amerikanische
Autorin, die vorwiegend für ihre Arbeit als Autorin und Sprecherin für das
Science-Fiction-Comedy-Radioprogramm Shockwave Radio
Theatre bekannt war. Worley arbeitete auch als Musikerin und Comicautorin
(Omaha the Cat Dancer).
Quellen:
Luther F. Sies, Encyclopedia of American Radio, 1920–1960, McFarland & Company, 2000, p. 554. ISBN 0-7864-0452-3.
Gijsbert
Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)


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