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Der 24. Juni in der Geschichte des Radios:






Am 24. Juni 1924 trat in Spanien ein Rundfunkgesetz in Kraft. Die Sendestationen wurden in vier Kategorien nach Sendeleistung eingeteilt (höchstens 8 kW). Pro Sendestunde wurden fünf Minuten Werbung zugelassen.

Am 24. Juni 1933 wurde in Norwegen durch Regierungs- und Parlamentsbeschluss die „Norsk Rikskringkasting“ (NRK) gegründet. Diese heute noch bestehende Anstalt ist nach wie vor für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Norwegen zuständig.

Am 24. Juni 1933 strahlte die niederländische Rundfunkgesellschaft „KRO“ zum ersten Mal über den Sender „PCJJ“ in Huizen ein Programm über Kurzwelle aus.

Am 24. Juni 1938 äußerte sich Franklin D. Roosevelt in der 13. Ausgabe der Fireside Chats über die Vorwahlen („On Party Primary“).

Am 24. Juni 1955 begann vor dem Obersten Gericht der DDR der RIAS-Prozess. In diesem Strafverfahren wurden fünf Bürger aus Ost-Berlin und der DDR angeklagt, weil sie mit dem Rundfunk im amerikanischen Sektor von Berlin (RIAS) in Kontakt standen und Informationen an Mitarbeiter des Senders weitergaben. Auf Weisung von Walter Ulbricht wurde gegen einen der Angeklagten ein Todesurteil verhängt.

Am 24. Juni 1968 eröffnete die „BBC“ den Lokalsender „Radio Leeds“.

Am 24. Juni 1972 wurde der Song „I Am Woman“ von Helen Reddy im Radio vorgestellt.

Am 24. Juni 1992 verstummte die Frequenz des Lokalsenders „Studio B“ in Dornach in der Schweiz. Der Verwaltungsrat erklärte den 64 Stimmberechtigten mit insgesamt 3849 Aktienstimmen an der Generalversammlung, dass auch im wirtschaftlich günstigsten Falle kaum Gewinne erzielt werden könnten. Der Antrag auf Einstellung des Betriebes und entsprechende Liquidation wurde mit 3521 Stimmen gutgeheißen. Die Sender auf 100,8 und 107,6 MHz wurden umgehend abgeschaltet.

Am 24. Juni 2005 moderierte Ron Chapman seine letzte Sendung auf KLUV-FM (98,7), Dallas. Chapman, der die meiste Zeit seiner Karriere in Dallas bei KLIF-AM verbrachte, begann dort 1959. Er kam im Jahr 2000 zu KLUV-FM.

Nekrolog:

Am 24. Juni 2005 starb Elmo Ellis im Alter von 86 Jahren an Krebs. Sein ganzes Leben hatte er dem Radio gewidmet. Von 1940 bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1982 arbeitete er für WSB-AM und avancierte zur tragenden Säule dieses Senders. Als Programmchef und Geschäftsführer trug er dazu bei, der altgedienten Radiostation (1922 gegründet)  in der Ära des aufkommenden Fernsehzeitalters einen modernen Anstrich zu geben und sie konkurrenzfähig zu halten. Er testete neue Formate mit Musik, Nachrichten, Wetter und Talk und brachte WSB auf die Erfolgsspur. 1996 wurde er von der Georgia Hall of Fame geehrt. Einen Nachruf in englischer Sprache gibt es bei findagrave.

Quellen:

Gijsbert Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)
Radio.about.com (nicht mehr online)

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