Am 25. Juni 1940 begann NBC mit der Übertragung des Parteitages der Republikaner aus Philadelphia. Szenen des Podiumsgeschehens wurden von Ikonoskop-
und Orthikon-Kameras aufgenommen und 104 Meilen (ca. 167 km) weit über Koaxialkabel nach New
York City gesendet, wo sie vom Sender am Empire State Building ausgestrahlt
wurden. In New York sollten um diese Zeit an die 4000 Empfangsgeräte in
Gebrauch sein. Auch die „Philco Corporation“ hatte eine Sendeeinheit
auf dem Parteitag und sendete über die Station „W3XE“ in die Region
von Philadelphia. Es war ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem „Mutual
Broadcasting System“. In Philadelphia sollten 5000 Empfangsgeräte in
Gebrauch sein.
Am 25. Juni 1940 stellten die französischen Hörfunksender ihre Sendetätigkeit ein.
Am 25. Juni 1940 stellten die französischen Hörfunksender ihre Sendetätigkeit ein.
Am 25. Juni 1960 strahlte der Österreichische Rundfunk ORF die letzte Folge der „Radiofamilie“ aus. Die Radiofamilie Floriani war die bekannteste und beliebteste Sendung im Nachkriegsösterreich.
Am 25. Juni 1968 begann in Quatar ein 10-kW-Sender mit der Ausstrahlung eines
arabischen Programms auf Mittelwelle.
Am 25. Juni 1992 strahlte Radio Basilisk
sein Programm für wenige Stunden illegal über die stillgelegten Sender von
Studio B aus. Das Basler Radio beantragte beim Eidgenössischen Verkehrs- und
Energiewirtschaftsdepartement (EVED) eine Erweiterung seines Sendegebietes.
Am 25. Juni 1992 kündigte die SRG den 19 Lokalradiostationen, die bisher Programmteile der SRG übernommen
hatten, die entsprechenden Verträge zum 31. Dezember 1992 und bot ihnen
gleichzeitig neue Formen der Zusammenarbeit im Programmbereich an (später wurde
die Frist bis Ende 1993 verlängert).
Geburtstage:
Am 25. Juni 1926 wurde Ingeborg Bachmann in Klagenfurt geboren. Die österreichische Lyrikerin und Schriftstellerin gehörte der Autorenvereinigung „Gruppe 47“ an. Neben Gedichten, Erzählungen, einem Roman (»Malina«, 1971), Essays und Übersetzungen schrieb sie auch Hörspiele für das Radio, so zum Beispiel "Ein Geschäft mit Träumen“, das zuerst am 28. Februar 1952 ausgestrahlt wurde.
Ingeborg Bachmann war 24 Jahre alt, als sie 1951 ihre Arbeit beim amerikanischen Besatzungssender Rot-Weiß-Rot als Sekretärin in der Nachrichtenabteilung begann. Im Herbst des gleichen Jahres wechselte sie ins Script-Department, die Hörspielabteilung des Senders. Bis zum Sommer 1953 schrieb sie elf Sendemanuskripte zur österreichischen Radio-Seifenoper „Die Radiofamilie“. Je zwei weitere entstanden in Zusammenarbeit mit ihren Kollegen Jörg Mauthe und Peter Weiser.
Bachmanns Manuskripte zu den 15 Hörspielfolgen galten seit 1955 als vernichtet und wurden erst in den 90er Jahren im Nachlass ihres Kollegen Jorge Mautner wiederentdeckt. Unter dem Titel „Die Radiofamilie“ sind sie im Jahr 2011 im Suhrkamp-Verlag als Buch erschienen.
Ingeborg Bachmann schrieb noch andere Texte für das Radio, so etwa die 1954 bis 1955 für Radio Bremen geschriebenen „Römischen Reportagen“ und die Hörspiele „Die Zikaden“ und „Der gute Gott von Manhattan“. Bachmann starb am 17.10.1973 in Rom.
Bildnachweise:
ORF-Logo (gemeinfrei)
Graffiti von Jef Aerosol am Musilhaus in Klagenfurt: Ingeborg Bachmann (PD)
1953:
Udo
Samel, deutscher
Schauspieler.
1970:
Sven Stricker,
deutscher Hörspielregisseur.
Quellen:
Gijsbert
Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)

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