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Der 1. Juni in der Geschichte des Radios:




 
Am 1. Juni 1926 wurde Hans Bredow zum Rundfunkkommissar des Reichspostministers ernannt. Als Staatssekretär im Reichspostministerium war er nun der erste Mann für den Rundfunk in Deutschland und trieb den Ausbau der Senderinfrastruktur massiv voran – siehe Kalenderblatt vom 15. Mai.

Ab dem 1. Juni 1927 übertrug der Sender Innsbruck  das Programm der RAVAG.

Am 1. Juni 1927 wurde der „Hilversumsche Draatlooze Omroep“ in „Algemeene Nederlandsche Radio Omroep“ (ANRO) umbenannt.

Am 1. Juni 1927 übertrug der Kurzwellensender „PCJJ“ der „Philips“-Werke eine Rede von Königin Wilhelmina in ihr Kolonialreich.

Am 1. Juni 1927 begann in Rennes Radio Rennes zu senden. Teilweise wurden auch eigene Programme aus dem Studio im Hôtel des Postes produziert, obwohl die Station nur als Relaissender für Radio Paris PTT gedacht war. 1936 zog der Sender von Rennes nach Thourie.

 

Am 1. Juni 1935 nahm der Auslandssender Radio Japan sein Programm auf.

 

Am 1. Juni 1936 begann in Singapur die private kommerzielle Organisation „British Malaya Broadcasting Corporation“ mit der Ausstrahlung von Rundfunkprogrammen.


Lux Radio Theatre 1948
Am 1. Juni 1936 startete auf dem NBC Blue Network die  3. Staffel des  „Lux Radio Theatre“ mit einer Neuerung: Waren in den ersten beiden Staffeln die Hörspielfassungen bekannter Broadway-Stücke ausgestrahlt worden, kamen nun Radio-Adaptionen bekannter Kinofilme hinzu. Das war sinnvoll, denn damals gab es ja kein Fernsehen und erst keine Möglichkeit privater Videoaufzeichnungen. Filme, die nicht mehr im Kino gezeigt wurden, waren weg und unerreichbar. Das Radio brachte sie wieder zurück und erzeugte Bilder in den Köpfen der Hörer.

Foto: Macfadden Publications (pages 54, 55 Radio Mirror) [Public Domain], via Wikimedia Commons

Die erste Radio-Adaption eines Kinofilms war  „The Legionnaire and the Lady“ und kann hier nachgehört werden.

Eine weitere Folge gibt es hier.

Am 1. Juni 1941 wurden im Deutschen Reich alle Rundfunkzeitschriften eingestellt.

 

Am 1. Juni 1945 begann „Radio Frankfurt“, ein Sender der amerikanischen Militärregierung, aus einem Funkhaus in Bad Nauheim zu senden.

 

Am 1. Juni 1954 nahm der Sender Freies Berlin als siebter ARD-Sender den Betrieb auf. Der Intendant Alfred Braun meldete sich mit den Worten: „Achtung, Achtung, hier ist Berlin“.

Mit dem Sendestart strahlte der SFB zwei Hörfunkprogramme aus, SFB 1 und SFB 2. 

Am 1. Mai 2003 fusionierte der SFB mit dem Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) zum neuen Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB). 





Am 1. Juni 1973 reformierte der SFB seine beiden Hörfunkprogramme. Die „anspruchsvolleren“ Sendungen übernahm fortan SFB 1, während SFB 2 auf leichtere Unterhaltung spezialisiert wurde.

 

Am 1. Juni 1976 wurde Joachim Braun der erste ARD-Hörfunkkorrespondent in Südafrika.

 

Am 1. Juni 1982 nahm „Trans World Radio Monaco“ seinen neuen 500-kW-Kurzwellensender offiziell in Betrieb.

 

Am 1. Juni 1982 führte das Radio der italienischen Schweiz ein Nachtprogramm ein. „Radionotte“ war von Mitternacht bis 6 Uhr zu hören.

 

Am 1. Juni 1986 nahm das Lokalradio „Lac“ den Sendebetrieb auf. Der Großraum Genf wurde von nun an auf 97,6 MHz mit französischen Chansons und Oldies berieselt.

 

Am 1. Juni 1987 startete Radio France“ ein „France Info“ betiteltes Programm nach amerikanischem Vorbild, das nur Informationen ausstrahlte. Die einzelnen Sendeeinheiten bestanden aus Halbstundenblöcken und enthielten nicht nur Nachrichten, sondern auch Serviceleistungen wie Hinweise auf Veranstaltungen, das Wetter, den Verkehr usw., Börsennachrichten sowie die Ergebnisse von Pferderennen.

 

Am 1. Juni 1992 trat 94,3 rs2 als privater Sender die Nachfolge von RIAS 2 an. Das Programm  musste nach Auflagen der Landesmedienanstalt in den ersten drei Monaten auf Werbung verzichten. Rias-Intendant Drück hatte in einem Schreiben an den neuen Veranstalter untersagt, den Namen Rias zu nutzen.

 

Am 1. Juni 1992 begann Radio Japan mit Testsendungen über den 500-kW BBC-Sender in Skelton. Bis zum 14. Juni war NHK-Tokio 17 Stunden täglich auf 6025, 6160, 9670, 9695 und 9770 kHz zu hören. Ab 1. Juli 1992 begannen die regulären Ausstrahlungen.

Ab 1993 wurden BBC-Programme als Gegenleistung in Japan verbreitet.

 

Am 1. Juni 2011 trat auf Ö1 ein geändertes Programmschema in Kraft. Auf den bisherigen Sendeplätzen der eingestellten Kabarettsendungen Der Guglhupf und Welt Ahoi! sowie der Literatursendung Patina wurde am Sonntagvormittag ein moderiertes Musikmagazin ausgestrahlt. Von Dienstag bis Donnerstag gab es ab Mitternacht unter dem Namen Nachtquartier eine Anrufersendung zu einem bestimmten Thema. Die Musiksendung Spielräume wurde an Freitagen um eine mehrstündige Nachtausgabe mit Studiogästen erweitert.

 

Geburtstage:


1922: Ruth Rehmann: deutsche Schriftstellerin. Neben Romanen und Erzählungen hat sie auch zahlreiche Hörspiele verfasst.

1922: Marilyn Monroe: US-amerikanische Schauspielerin. Die Hörspiel-Anthologiereihe Hollywood Star Playhouse wurde ihr Sprungbrett ins Showbusiness.

1973: Anna Thalbach, deutsche Schauspielerin.

 

Nekrolog:

 

2021: Christian Buch, deutscher Rundfunkjournalist.

 

Quellen:

 

Gijsbert Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)

Wikipedia

Oldradio.org

mdr.de

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