Am 18. Juni 1921 stellten die sowjetischen
Machthaber in einigen Städten öffentliche
Lautsprecher auf, über die täglich Rundfunknachrichten übertragen
wurden.
Am 18. Juni 1925 wurde das Berliner Funk-Orchester gegründet.
Durch die Initiative des Opernsängers und Rundfunkmitarbeiters Cornelis Bronsgeest wurden die besten Musiker des früheren
Orchesters der Deutschen Volksoper im Theater des Westens übernommen.
Sie ermöglichten einen professionellen Start.
Am 18. Juni 1930 wurde nach dem Vorbild der britischen BBC in Belgien das „Nationaal Instituut voor Radio /
Institut National Belge de la Radio-Diffusion (NIR / INR)“ gegründet. In diesem öffentlich-rechtlichen
Dienst wurden alle bisherigen privaten Rundfunkaktivitäten, mit Ausnahme
einiger lokaler privater Sender, zusammengeschlossen.
Am 18. Juni 1940 forderte Charles de Gaulle noch während des Westfeldzuges in einer
Rundfunkansprache („Appell des 18. Juni“) über die BBC in London die Franzosen zum
Widerstand gegen die deutsche Besatzung auf. Die Botschaft kam kaum an, da nur
wenige Franzosen in der Lage waren, die BBC zu empfangen. Die Rede wurde – wie
bei Hörfunksendungen zu dieser Zeit üblich – nicht automatisch aufgezeichnet
und archiviert, sodass es sich bei jenen Versionen, die nach dem Krieg
kursierten, nur um Rekonstruktionen handelte.
Am 18. Juni 1958 wurde in der Schweiz der Sender auf dem Monte
Ceneri in Betrieb
genommen.
Am
18. Juni 1984 wurde aufÖ1 die erste Folge der werktäglichen Reihe
Radiokolleg ausgestrahlt. Die Serie löste den Schulfunk ab und öffnete sich stärker der Erwachsenenbildung.
Am 18. Juni 1987 wurde in Washington ein Vertrag zwischen den USA und Israel
unterzeichnet, der die Errichtung einer groß dimensionierten Relaisstation für
die „Voice of America“, für „Radio Free Europe“ und
„Radio Liberty“ auf israelischem Boden vorsah. Mit insgesamt
sechzehn Kurzwellensendern von je 500 kW Leistung plante man eine der weltweit größten Radiostationen. Sie sollte die Signale der amerikanischen Sender
besser nach Osteuropa, in den Süden Asiens und, vor allem, in den asiatischen
Teil der Sowjetunion übermitteln. Der Zusammenbruch der Sowjetunion machte das
Projekt bald überflüssig.
Geburtstage:
1905:
Kay Kyser, US-amerikanischer
Big-Band-Leader, Sänger und Entertainer des Swing.
1933:
Günter Herlt († 20. Dezember2022), deutscher
Autor und Kommentator des DDR-Fernsehens (DFF). Von 1954 bis 1957 war er Reporter
und Redakteur im Rundfunkstudio Neubrandenburg, von 1957 bis 1961 zunächst Reporter, dann Direktor des Senders Schwerin. Danach arbeitete er für zwei Jahre als
Dozent am Institut für Nachwuchsentwicklung für Rundfunk und Fernsehen.
1958:
Roland Feichtmeier
(+2006), deutscher Radiojournalist. Er arbeitete für Radio F, Charivari
Nürnberg und für den Bayerischen Rundfunk.
Am 24. Oktober 1923 proklamierte der deutsche Reichspostminister die "Einführung eines Unterhaltungs-Rundfunks". Vallée (Mitte) mit Olsen u. Johnson Am 24. Oktober 1929 strahlte NBC die erste Folge der " Fleischmann's Yeast Hour " (in deutscher Übersetzung "Fleischmanns Hefe-Stunde") aus. Die Sendung wurde von der NBC-Programmchefin Bertha Brainard ins Leben gerufen. Sie überredete den Bandleader und Sänger Rudy Vallée, die Show zu moderieren. Bei den Hörern kam das Konzept so gut an, dass die Show Jahr für Jahr in der Top-5 der meistgehörten Radiosendungen dieser Zeit zu finden war. Gastgeber Vallée scharte einen festen Stamm um sich und moderierte das Musical- und Varieté-Programm zusammen mit Ole Olsen und Chic Johnson (1932), gefolgt von Tom Howard und George Shelton (1935). In kleineren Funktionen gehörten auch Schauspieler Will Aubrey (1892-1958) und der Charakterdarsteller Henry Armetta (1888-1945) zur Show. Auf Vallées ...
Der 8. Dezember in der Geschichte des Radios: Am 8. Dezember 1980 strahlte das RKO Radio Network das letzte Interview mit dem Ex-Beatle John Lennon aus. Dave Sholin , ein Radiomoderator aus San Francisco und Radioproduzent Ron Hummel hatten es wenige Stunden vor Lennons Ermordung mit ihm geführt. Die beiden hatten gemeinsam schon mehrere Sondersendungen zu Musikthemen gestaltet. Dieser 8. Dezember war für John Lennon angefüllt mit Terminen. Zunächst war die Fotografin Annie Leibowitz ins Dakota Building gekommen, um Fotos von John für das " Rolling Stone "-Magazin zu schießen. Nachdem sie gegen 15 Uhr 30 die Wohnung der Lennons verlassen hatte, führte Dave Sholin das Radiointerview mit John, welches sein letztes werden sollte. Gegen 17 Uhr 40 verließen John und Yoko das Gebäude. Vor dem Haus ließ sich Lennons späterer Mörder Mark David Chapman eine Schallplatte von ihm signieren und wurde in diesem Moment von einem anderen Fan gemeinsam mit Lennon fotografiert. C...
Der 6. März in der Geschichte des Radios: Am 6. März 1944 sendete das Lux Radio Theatre auf CBS die Hörspielfassung des Films „ The Letter “ mit Bette Davis, Vincent Price und Herbert Marshall. In den ersten beiden Staffeln sendete das „Lux Radio Theatre“ bekannte Broadway-Stücke, später kamen Radio-Adaptionen bekannter Kinofilme hinzu. Das war sinnvoll, denn damals gab es kein Fernsehen und erst keine Möglichkeit privater Videoaufzeichnungen. Filme, die nicht mehr im Kino gezeigt wurden, waren weg und unerreichbar. Das Radio brachte sie wieder zurück und erzeugte Bilder in den Köpfen der Hörer. Dabei gab es sogar einige Zuschauer, denn die Stücke wurden in einem Theater live vor einem Publikum gezeigt und gesendet. Über 20 Jahre lang war „Lux Radio Theatre“ die beliebteste Dramaserie im Radio. Mitte der 50er Jahre kam sie als „Lux Video Theatre“ ins Fernsehen. Foto: Macfadden Publications (pages 54, 55 Radio Mirror) [Public Domain...
Kommentare
Kommentar veröffentlichen