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Radio-Geschichte. 6. Februar:

Der 6. Februar in der Geschichte des Radios:

Am 6. Februar 1924 wurde in England erstmals ein Gottesdienst im Radio übertragen. Die British Broadcasting Corporation sendete live aus der St. Martin-in-the-Fields Church in London.

Am 6. Februar 1925 startete die Radiostation WMCA in New York den Sendebetrieb. Nach einer Testsendung am 1. Februar begann WMCA mit einer Leistung von 500 Watt zu senden. Sie war die 13. Radiostation, die im Großraum von New York auf Sendung ging. Eigentümer war der Radiopionier Donald Flamm.
Damals waren die Studios im Hotel McAlpin am Herald Square untergebracht, im obersten Geschoss. Die Sendeantennen standen auf dem Dach des Hauses.

Am 6. Februar 1943 trat Frank Sinatra zum ersten Mal als Sänger im Radio auf: in der Sendung "Your Hit Parade." Die Sendung lief zwischen 1935 und 1955 im Radio und von 1950 bis 1959 im Fernsehen. 

Foto: „Frank Sinatra by Gottlieb c1947- 2” by William P. Gottlieb – William P. Gottlieb Collection (Library of Congress). Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons.


Am 6. Februar 1950 begann NBC Radio mit der Serie "Dangerous Assignment." Brian Donlevy spielte hier den Glücksritter Steve Mitchell. Über 90 Folgen können im Internet-Archiv nachgehört werden.

Am 6. Februar 1952 verkündete die BBC den Tod des Königs Georg VI.. Seine Nachfolgerin Elizabeth weilte zu diesem Zeitpunkt in Afrika und kehrte zur Thronbesteigung zurück nach England.

 

Am 6. Februar 1974 strahlte das CBS-Radionetzwerk erstmals das "CBS Mystery Theater" aus. Die von Himan Brown konzipierte Dramaserie lief von 1984 bis 1982 und später in den frühen 2000er Jahren über Satellitenradio auf NPR.

 

Am 6. Februar 2012 renovierte die Deutsche Welle  ihr Logo sowie ihren Internetauftritt und erweiterte ihr Fernsehprogramm. Der Sender nennt sich seitdem vorwiegend „DW“ und kann nun verstärkt auf Programme zurückgreifen, für die ARD und ZDF die Weltrechte innehaben. Online-Inhalte waren jetzt auch über eine App nutzbar. Nur nach Subsahara-Afrika wurde noch ein Radioprogramm auf Kurzwelle gesendet.


Geburtstage:

Am 6. Februar 1867 wurde der US-amerikanische Mechaniker und Unternehmer Eldridge R. Johnson geboren. Am 22. August 1906 präsentierte er seinen ersten Victor-Victrola-Phonographen. Bei diesem Gerät war der Schalltrichter nicht mehr außen angebracht, sondern in einer Musiktruhe integriert. Damit bereitete er den Radio-Discjockeys den Weg, künftig Schallplatten im Studio auflegen zu können.
Johnson gründete die Firma Victor Talking Machine Company, die nach dem Plattenlabel auch als Victor Records bekannt war.

Am 6. Februar 1911 wurde US-Präsident Ronald Reagan geboren. Als Sportkommentator für den Rundfunksender WHO (AM) in Des Moines kommentierte er in den 1930er Jahren Baseballspiele nur anhand von Tickermeldungen. Als er die Chicago Cubs bei einer Reise nach Kalifornien als Reporter begleitete, kam er zu einem Casting in Hollywood. 1937 erhielt Reagan von Warner Brothers einen Siebenjahresvertrag als Schauspieler für Hollywood.

Am 6. Februar 1935 wurde der deutsche Schauspieler Peter Thom in Berlin geboren († 2005). Er wirkte ab Ende der 1950er Jahre u. a. in zahlreichen Hörfunk- und Fernsehproduktionen mit.

Am 6. Februar 1945 wurde der jamaikanische Sänger, Gitarrist und Songwriter Bob Marley geboren. Marley war Mitbegründer und einer der bedeutendsten Vertreter des Reggae, der durch ihn und seine Band The Wailers ab Mitte der 1970er Jahre international bekannt wurde.

Nekrolog:


Am 6. Februar 1994 starb die US-amerikanische Schauspielerin und Sprecherin Hilda Simms. Sie spielte auf Bühnen, in Filmen und in Radioserien. Zudem moderierte sie ihre eigene Radiosendung Ladies Day, bei der New Yorker Radiostation WOV.


Foto: Hilda Simms pin-up aus Yank, The Army Weekly vom 16. Februar 1945. Licensed under Public Domain via Wikimedia Commons.



Quellen:

Radio.about.com (nicht mehr online)

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