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Radio-Geschichte. 22. Februar:

Der 22. Februar in der Geschichte des Radios:

Foto:
Raimond Spekking / CC BY-SA 3.0 
Am 22. Februar 1942 wurde in Zeesen der erste „Richtstrahler“ in Betrieb genommen, der wegen seiner Konstruktion „Tannenbaum-Antenne“ genannt wird. Diese Richtantenne besteht aus zwei hintereinander angeordneten Gruppen von vier nebeneinander und sechs übereinander angebrachten horizontalen Dipolen. Diese Anordnung bewirkt in der Hauptstrahlrichtung eine Verstärkung der Ausstrahlung auf etwa das 50-fache, sodass also ein 8-kW-Sender in seiner Wirkung im Zielgebiet etwa einem 400-kW-Sender gleichkommt.

Weitere Ereignisse aus der Radiogeschichte:

Am 22. Februar 1924 hielt Calvin Coolidge als erster US-Präsident eine Radioansprache.


Ab dem 22. Februar 1942 sendete  „Radio Basel“ aus dem neuen Studio im Margarethenpark. Mit Start um 19.30 Uhr wurde eine Rede des Generaldirektors A. Freuler über „die Sprechfreiheit am Radio“ über den „Landessender Beromünster“ und die angeschlossenen Lokalsender Basel und Bern ausgestrahlt.

Am 22. Februar 1974 moderierte Hans Rosenthal in Berlin die letzte Folge der Sendung „Wer fragt, gewinnt“. Die Unterhaltungssendung war zwanzig Jahre lang im bundesdeutschen Hörfunk gelaufen. Die Aufzeichnung dieser letzten Sendung wurde am 16. März 1974 über RIAS Berlin ausgestrahlt.

Geburtstage:


Am 22. Februar 1857 wurde der deutsche Physiker Heinrich Rudolf Hertz in Hamburg geboren. Er bewies die Existenz von elektromagnetischen Wellen. Die physikalische Maßeinheit der Frequenz – Zahl der Schwingungen in einer Sekunde – wurde nach ihm benannt (eine Schwingung pro Sekunde = 1 Hertz – Abkürzung 1 Hz). Die „Hertzschen Wellen“ wurden zur Grundlage der Funktechnik und der drahtlosen Übertragung, sie lieferten die Grundlage für die Entwicklung der drahtlosen Telegrafie und des Radios. Insbesondere aufgrund dieser Arbeiten gilt Hertz als einer der bedeutendsten Physiker des 19. Jahrhunderts.


Am 22. Februar 1907 wurde der US-amerikanische Schauspieler Robert Young geboren. Seine Berufslaufbahn begann beim Stummfilm. 1931 spielte er bereits in seinem ersten Tonfilm mit:
Charlie Chan – Der Tod ist ein schwarzes Kamel (The Black Camel). Bis 1952 spielte er in 100 Kinofilmen mit. Für MGM drehte er sechs bis acht Filme im Jahr.
Wie viele seiner Kollegen sprach er seine Filmrollen oft auch im Radio. 1943 verkörperte er die männliche Hauptrolle in „Passport for Adams“ auf CBS-Radio. 1949–1954 feierte er im Radio große Erfolge als Familienvater in der Serie Vater ist der Beste. Der Erfolg setzte sich später im Fernsehen fort und wurde zweimal mit dem Gewinn eines Emmy-Awards gekrönt.

Am 22. Februar 1918 wurde der US-amerikanische Radio- und TV-Moderator Don Pardo in Westfield, Massachusetts, geboren. Seine Radiolaufbahn begann 1938 beim Sender WJAR in Providence. Während des Zweiten Weltkrieges arbeitete er als Kriegsberichterstatter für NBC-Radio. 1944 begann er für NBC zu moderieren und gehörte 60 Jahre lang zum festen Stamm des Netzwerks. Seine Stimme war fester Bestandteil der Sendungen Barrie Craig, Confidential Investigator und der Science-Fiction-Sendungen X Minus One und Dimension X.
Die Fernsehzuschauer kannten ihn durch die Comedy-Show Saturday Night Live

Nekrolog:

Am 22. Februar 2015 ist der Schweizer Radiojournalist Konrad Toenz gestorben. Im Schweizer Radio DRS machte er Sendungen wie «Echo der Zeit» und vor allem Reisereportagen.
Größere Bekanntheit erlangte er jedoch als Fernsehmoderator durch die vom Schweizer Fernsehen in Koproduktion mit ZDF und ORF produzierte Sendung  Aktenzeichen XY … ungelöst.

Quellen:
Gijsbert Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)
Radio.about.com (nicht mehr online)
Wikipedia

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