Am 30. Oktober 1938 sorgte Orson Welles mit dem Hörspiel „War of the Worlds“ für Angst und Aufregung. Viele Hörer in New York und New Jersey hielten die fingierten Nachrichten von der Landung der Marsmenschen für echt und riefen bei Polizei, Zeitungen und beim Sender an. Dabei war die literarische Vorlage zu diesem Zeitpunkt schon 40 Jahre alt. Das ländliche England wird aus heiterem Himmel von Meteoriteneinschlägen heimgesucht – so hat es am Anfang den Anschein. Später stellt sich heraus, dass es sich um Raumschiffe handelt, die vom Mars aus auf die Erde geschossen wurden. Ihnen entsteigen bald außerirdische Wesen, die mit den Menschen nichts Gutes im Sinn haben, sondern die sie alle vernichten wollen, um sich die Erde untertan zu machen. Die Geschichte, die spätestens seit Steven Spielbergs Verfilmung „Krieg der Welten“ (2005) mit Tom Cruise jedem bekannt sein dürfte, schrieb der englische Schriftsteller H. G. Wells 1898. Buchillustration von ...
Radio-Almanach: 366 Kalenderblätter zur Geschichte des Radios – für jeden Tag im Jahr ein historisches Ereignis aus rund 100 Jahren Rundfunkgeschichte.