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Der 2. November in der Geschichte des Radios:


Djembayz, CC BY-SA 4.0
<https://creativecommons.org/
licenses/by-sa/4.0>,
via Wikimedia Commons
Am 2. November 1920 nahm der Westinghouse-Sender KDKA in East Pittsburgh den Sendebetrieb auf. Dies war die Geburtsstunde des ersten kommerziellen Radiosenders.
Unter der Leitung von Frank Conrad wurde ein unterhaltsames Informationsprogramm ausgestrahlt. Ziel war es, Käufer für Radiogeräte zu gewinnen. Den größten Teil der Sendezeit füllten Schallplatten. Ein Studio im heutigen Sinne gab es noch nicht: Sender, Plattenspieler, Regiepult und Sprecher teilten sich einen Raum. Für das „KDKA Little Symphony Orchestra“ reichten diese Räumlichkeiten nicht aus. Kurz darauf wurde ein Freiluftstudio improvisiert, das nur mit einem Zeltdach versehen war.


Am 2. November 1923 gelang die Übertragung des Fußball-Länderspiels Schweiz – Uruguay aus Paris in den kleinen Tonhallensaal in Zürich.

Am 2. November 1947 begann der NWDR mit seinem Nachtprogramm. In Nachahmung des „Dritten Programms“ der „BBC“  wurden dreimal in der Woche anspruchsvolle Sendungen ausgestrahlt. Später wurde das Konzept von anderen deutschen Sendern übernommen.

Am 2. November 1982 ging in Großbritannien nach den beiden Kanälen der BBC und des Privatsenders ITV Channel 4 als vierte, landesweit empfangbare Sendekette in Betrieb.

 

Am 2. November 1988 meldete ein mexikanischer Radiosender fälschlicherweise, der Boxer Mike Tyson sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen.

 

Geburtstag:


Am 2. November 1897 wurde der britische Schauspieler und Sänger Dennis King geboren.

Nekrolog:

Am 2. November 2002 erlag der deutsche Regisseur, Schauspieler und Rezitator Gerd Westphal im Alter von 82 Jahren einem Krebsleiden. Seine hervorragend interpretierten Rezitationen und Literaturlesungen für den Hörfunk machten ihn nicht nur bei den Hörern, sondern auch bei den Autoren beliebt, deren Werke er vortrug. Zeitgenossen würdigten ihn als „Caruso der Vorleser“. Petra Kipphoff von der Zeit nannte ihn einst den „König der Vorleser“.
Er liebte die Klassiker der deutschen Literatur wie Johann Wolfgang Goethe, Theodor Fontane und Thomas Mann. Bis auf wenige Ausnahmen nahm er von ihnen sämtliche Romane und Erzählungen – teilweise sogar mehrfach – auf oder nutzte diese Werke als Vorlagen der von ihm produzierten Hörspiele.
Gleichwohl war er mit großem Erfolg auch an Produktionen sogenannter Trivialliteratur beteiligt und wirkte  z. B. in der Langzeitreihe „Der Frauenarzt von Bischofsbrück“ des SDR von Alfred Marquart und Herbert Borlinghaus mit.
Bei Radio Bremen wurden seine Hörspiele „Offene Rechnung“ und „Gestern ist lange her“ aufgenommen. Sein Hörspiel „Große Konjunktion im Zeichen der Fische“ wurde 1971 beim DRS und 1973 beim ORF (Radio Salzburg) aufgenommen.


Quellen:

Gijsbert Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)
Radio.about.com (nicht mehr online)

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