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Der 4. November in der Geschichte des Radios:


Am 4. November 1923 verbreitete der „Radioclub Zürich“ seine erste öffentliche Versuchssendung auf der Welle 500 m. Die Flugplatzstation Kloten sowie ein Spezialsender des Physikalischen Instituts der Universität Zürich standen dafür zur Verfügung. Übertragen wurden verschiedene Vorträge und Musik.

Am 4. November 1934 veranstaltete Eesti Raadio das erste Hörerwunschkonzert. Die Geschichte des estnischen Rundfunks reicht bis in das Jahr 1921 zurück, als die ersten Empfangsgeräte auf den Markt kamen. 
Die erste estnische Rundfunkorganisation, Osaühisus Raadio-Ringhääling, wurde am 1. November 1924 gegründet. Ihr Ziel war es, Radiokonzerte zu organisieren, Radiogeräte herzustellen und zu verkaufen und die Radiotechnik weiterzuentwickeln.
Am 18. Dezember 1926 begann der reguläre Rundfunkbetrieb in Estland.
Eesti Raadio produzierte die vier Hörfunkprogramme Vikerraadio, Radio 2, Klassikaraadio und Raadio 4. Am 1. Juni 2007 ging Eesti Raadio in Eesti Rahvusringhääling (ERR), der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt Estlands, auf.
ERR hat den Auftrag, die estnische Kultur zu fördern, die Informationsbedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen und die staatliche Einheit zu stärken. Der Sender ist Mitglied der European Broadcasting Union (EBU).



Am 4. November 1966 stellte der Piratensender „Swinging Radio England“ den Sendebetrieb ein. Gegen die Konkurrenzstationen „Caroline“ und „London“ kam der von amerikanischen Geschäftsleuten finanzierte Popsender nicht an. Das Sendeschiff ging später vor Hollands Küste vor Anker. Die zweite Station an Bord, „Britain Radio“, strahlte weiterhin mit Erfolg ein „Easy listening“-Programm aus.


Am 4. November 1986 stellte das deutsche Bundesverfassungsgericht in seinem 4. Rundfunk-Urteil fest, dass privater Rundfunk unter bestimmten Bedingungen in der Bundesrepublik zulässig sei.

 

Am 4. November 1998 gab Tori Amos mehrere telefonische Radiointerviews, um ihre Videokompilation „A Dent in the Net Universe“ zu bewerben.

 

Am 4. November 2010 vergab der Verband der österreichischen Volkshochschulen den Radiopreis der Erwachsenenbildung 2010. Unter den Ausgezeichneten fanden sich Albert Hosp für die Reihe Musikviertelstunde auf Ö1, die Sendung Im Sumpf von Thomas Edlinger und Fritz Ostermayer auf FM4, in der Kategorie Sendungen von Kindern und Jugendlichen ging die Auszeichnung an die Reihe Jüdische Städte – Jüdische Geschichte auf Orange 94.0.

 

Geburtstag:


Am 4. November 1951 wurde die Hörfunkjournalistin und Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB), Dagmar Reim geboren.  Sie übernahm im Mai 2003 die Leitung des RBB und war damit die erste Frau an der Spitze einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt in Deutschland. 2007 bestätigte der Rundfunkrat sie für eine zweite, 2012 für eine dritte Amtszeit als Intendantin vom 1. Mai 2013 bis zum 30. April 2018.
Von 1975 bis 1979 arbeitete Dagmar Reim als Redakteurin, Reporterin und Moderatorin beim Bayerischen Rundfunk (BR) in München in den Redaktionen Jugendfunk und Zeitfunk/Politik.
1979 wechselte sie zum Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln. Dort arbeitete sie für das Morgenmagazin und das Mittagsmagazin von WDR 2 sowie in der Kommentarredaktion.
1986 ging Dagmar Reim als Radioredakteurin zum Norddeutschen Rundfunk (NDR) nach Hamburg, leitete dort von 1992 an die Pressestelle und war zwei Jahre (1993/1994) ARD-Sprecherin. 1995 wurde sie Chefredakteurin des NDR-Hörfunks und Programmbereichsleiterin von NDR 4 (heute: NDR Info). Von 1998 bis 2003 war sie Direktorin des NDR-Landesfunkhauses Hamburg.

Foto:  Franz Richter (User:FRZ) (Own work (taken with Canon PowerShot A650 IS)) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons


Nekrolog:

 

Am 4. November 2003 starb der österreichische Hörfunkmoderator Walter Niesner  (Autofahrer unterwegs) 84-jährig.


Am 4. November 2004 starb der US-amerikanische Radiomoderator Gary Wergin. Er arbeitete für den Sender WHO-AM in Iowa und galt als die „Stimme der Farmer“. Zehn Jahre lang verkörperte er dieses Image in der Sendung „The Big Show“.

Am 4. November 2014 starb der langjährige Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks, Gunthar Lehner1952 kam er als Redakteur in der Hauptabteilung Kultur und Erziehung zum Bayerischen Rundfunk (BR), war Leiter des Kirchenfunks und ab 1959 Leiter der Hauptabteilung Kultur und Erziehung. 1972 übernahm er das Amt des Hörfunkdirektors, das er bis zu seinem Ruhestand 1982 innehatte. 

Quellen:

Gijsbert Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)
Radio.about.com (nicht mehr online)

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