Am
5. November 1935 stellte Edwin Howard Armstrong vor dem Institute
of Radio Engineers in New York seine Arbeit „A Method of Reducing Disturbances in Radio Signaling by a System of Frequency Modulation“ vor. Diese Präsentation wurde durch Vorführungen von Sendungen der Amateurstation W2AG in Yonkers begleitet. Trotzdem wurde das FM-System von Kritikern bei Anhörungen vor der Fernmeldebehörde FCC als technisch nicht realisierbar eingestuft.
Am 5. November 1942 stellte der Untergrundsender „Radio Diego Suárez“ auf Madagaskar den Betrieb ein. Im englischen Original hießen solche Stationen „clandestine radio“ bzw. „clandestine sender“ (engl. clandestine = heimlich, verstohlen). Das sind Hörfunksender, die von einem heimlichen Standort aus den Sendebetrieb aufnehmen. Solche Radiostationen sind und waren bis auf wenige Ausnahmen Schwarzsender, die auf dem Hoheitsgebiet des betroffenen Staates verboten waren oder deren Ausstrahlung in das Zielgebiet unerlaubt war.
Ein großes Problem der damaligen Technik war die Anfälligkeit der verwendeten Amplitudenmodulation (AM) für atmosphärische Störungen auf dem Übertragungsweg. Armstrong erkannte, dass die Lösung dieses Problems in einem anderen Modulationsverfahren lag. Seine Überlegungen führten zur Entwicklung der Breitband-Frequenzmodulation (FM).
In Deutschland kennen wir AM als Mittelwelle (MW) und FM als Ultrakurzwelle (UKW).
Bei der FM wird die Frequenz einer Trägerwelle moduliert, um Informationen zu übertragen, nicht die Amplitude wie bei der AM.
Diese Technik erwies sich als wesentlich unempfindlicher gegen statische Störungen und bot eine deutlich bessere Klangqualität als AM-Radio.
Obwohl Armstrongs FM-Radio den Weg zu besserer Klangqualität und störungsfreiem Radioempfang ebnete, war der Weg zur Akzeptanz seiner Erfindung steinig.
David Sarnoff, der Präsident von RCA, sah in FM eine Bedrohung für das bestehende AM-Rundfunknetz und tat alles in seiner Macht Stehende, um Armstrongs Bemühungen zu behindern.
Trotz aller Widerstände gelang es Armstrong Ende 1939, von der Federal Communications Commission (FCC) eine Sendegenehmigung für einen FM-Versuchssender zu erhalten.
Um die Rechte an der FM-Technik entbrannte ein langwieriger und kostspieliger Rechtsstreit.
Diese Prozesse belasteten Armstrong finanziell und emotional. Er war pleite, deprimiert und ohne Hoffnung. Die Prozesse verhinderten zudem eine schnelle Verbreitung seiner Erfindungen und verzögerten den technischen Fortschritt. Armstrong nahm sich 1954 das Leben.
Trotz der Tragödie seines Lebens hinterließ Armstrong ein bleibendes Erbe. Seine Erfindung des UKW-Radios revolutionierte die Art und Weise, wie wir Radio hören, und seine Arbeit beeinflusste die Entwicklung anderer wichtiger Technologien wie Radar und Mobilfunk.
Am 5. November 1942 stellte der Untergrundsender „Radio Diego Suárez“ auf Madagaskar den Betrieb ein. Im englischen Original hießen solche Stationen „clandestine radio“ bzw. „clandestine sender“ (engl. clandestine = heimlich, verstohlen). Das sind Hörfunksender, die von einem heimlichen Standort aus den Sendebetrieb aufnehmen. Solche Radiostationen sind und waren bis auf wenige Ausnahmen Schwarzsender, die auf dem Hoheitsgebiet des betroffenen Staates verboten waren oder deren Ausstrahlung in das Zielgebiet unerlaubt war.
Im Gegensatz zu Piratensendern („Pirate-Radio“) verfolgen Clandestine-Sender ausnahmslos einen politischen Hintergrund und arbeiten oft auf einen Umsturz oder einen Machtwechsel im Zielgebiet des Senders hin. Bei jedem Krisenherd dieser Welt sind Clandestine-Sender sofort zur Stelle, oft auch noch von einer Regierung oder einem Geheimdienst finanziert.
Der am längsten arbeitende Untergrundsender war Radio España Independiente, gegründet von der spanischen Kommunistischen Partei 1941 und erst aufgegeben nach General Francos Tod 1977.
Die ersten Propagandasender gab es schon vor 1933, aber spätestens mit Beginn der NS-Zeit ab 1933 wurden sie so aktiv, dass Radioausstrahlungen zum Werkzeug einer staatlichen Regierung werden konnten. Rundfunk spielte ab diesem Zeitpunkt in jedem folgenden lokalen, bilateralen oder grenzüberschreitenden Konflikt eine massive Rolle.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde Madagaskar anfangs von einer vichytreuen Kolonialverwaltung beherrscht. Es gibt bis heute unbestätigte Gerüchte über die Unterstützung der im Indischen Ozean operierenden U-Boote Nazideutschlands. Im sogenannten Madagaskarplan zog das NS-Regime 1940 die Deportation der europäischen Juden nach Madagaskar in Erwägung. Britische Truppen landeten 1942 auf Madagaskar und eroberten die Insel innerhalb eines halben Jahres (Mai bis November).
In dieser Zeit errichteten pro-britische Gruppen den Untergrundsender „Radio Diego Suárez“ und betrieben ihn bis zum erfolgreichen Ende der britischen Invasion. Mit der Landung wollte Großbritannien angeblich einer Landung der Japaner zuvorkommen. Zum Ende des Krieges übergab das Vereinigte Königreich die Insel dem befreiten Teil Frankreichs unter Charles de Gaulle.
Am
5. November 1979 strahlte die US-amerikanische Senderkette National Public Radio erstmals
ihre Vormittagssendung „Morning Edition“ aus.
Geburtstag:
Am
5. November 1960 wurde der österreichische
Radiomoderator und Musikjournalist Martin Blumenau in Wien geboren.
Nekrolog:
Am
5. November 2011 starb der österreichische
Radio- und Fernsehjournalist Paul Schulmeister 69-jährig in Wien.
Quellen:
Radio.about.com (nicht mehr online)


Kommentare
Kommentar veröffentlichen