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Radio-Geschichte. 8. November

Der 8. November in der Geschichte des Radios:

Am 8. November 1940 wurde in den USA die Meisterschaft der First National Football League landesweit über die Radio-Sendeketten verbreitet. Die Chicago Bears schlugen damals die Washington Redskins mit 73-0.

Am 8. November 1967 führte die "BBC" ihr Lokalradio ein. Bereits acht Monate nach Benennung der ersten Standorte beginnt "Radio Leichester" auf 95,2 MHz zu senden. Weitere sieben Stationen folgten.
 
Am 8. November 1997 wurde der US-amerikanische Countrysänger Johnny Paycheck offiziell in die "Grand Ole Opry" aufgenommen. Er war das 72. Mitglied dieser berühmten Radioshow aus Nashville, Tennessee.
Die seit 1925 allwöchentlich aus Nashville, Tennessee übertragenen Country-Musik-Konzerte haben seit Jahrzehnten Kultstatus.  Es ist die langlebigste Radioshow der US-Rundfunkgeschichte.

Nekrolog:

Am 8. November 1969 starb der US-amerikanische Radiosprecher Thomas H. Cowan im Alter von 85 Jahren. Er war der erste Sportreporter, der über das Finale der amerikanischen Baseball-Profiliga im Radio berichtete. Auf dem Sender WJZ übertrug Cowan damals das Spielgeschehen zeitversetzt an seine Hörer. Die Ergebnisse hatte er zuvor von dem Zeitungsjournalisten Sandy Hunt telefonisch erhalten. Hunt schrieb damals für den Newark Sunday Call.

Die Übertragung der World Series 1921 war ein Wendepunkt in der Geschichte des Sports und des Rundfunks. Sie trug dazu bei, die Popularität des Baseballs zu steigern, und ebnete den Weg für die Entwicklung von Sportübertragungen im Radio und Fernsehen. Sie demonstrierte auch das Potenzial des Radios als Massenmedium und spielte eine Schlüsselrolle bei seiner Entwicklung zu einem integralen Bestandteil der Kultur des 20. Jahrhunderts.



Quellen:

Gijsbert Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)
Radio.about.com (nicht mehr online)

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