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Radio-Geschichte. 11. Dezember:

Der 11. Dezember in der Geschichte des Radios:

Am 11. Dezember 1985 kaufte General Electric (GE), die RCA Corporation für 6,3 Milliarden US-Dollar. Im Kauf enthalten waren auch NBC Radio und Television.
Der Konzern gehörte 1919 zu den Gründern der RCA, die damals noch Radios herstellte und 1926 den Sender NBC aufbaute. Zwei Jahre später wurden Programme aus der damaligen GE-Zentrale in Schenectady im Bundesstaat New York ausgestrahlt.
Der Rückzug aus dem Mediengeschäft begann 2009, als der Konzern die Mehrheit an NBC an Comcast abgab. Im Februar 2013 hat General Electric seine restlichen Anteile an dem Fernsehsender NBCUniversal an das US-amerikanische Unternehmen Comcast verkauft.




Weitere Ereignisse aus der Radiogeschichte:

 

Am  11. Dezember  1946 erschien die erste Ausgabe der Programmzeitschrift Hörzu. 

 

Am  11. Dezember  1987 startete das Schwarzwald-Radio in Freiburg. Im September 1991 wurde es von Radio Regenbogen übernommen, das damit seine zweite Sendefrequenz 101,1 MHz vom Sender Blauen bekam.



Am 11. Dezember 1992 stellte WNEW AM, New York City nach 58 Jahren den Sendebetrieb auf der Mittelwellenfrequenz 1130 ein. Die Radiostation war an Bloomberg L.P. verkauft worden und sendete nun unter dem Rufzeichen WBBR auf der gleichen Frequenz.

Geburtstage:

 

Am 11. Dezember 1946 wurde der deutsche Sportjournalist Herbert Fischer-Solms als Herbert M. Fischer in Löbau geboren.


Nekrolog:

Am 11. Dezember 1941 starb der US-amerikanische Rundfunkpionier Frank Conrad. Er arbeitete als Ingenieur der Westinghouse Electric Corporation. Conrad hielt über 200 Patente. 1916 begann er mit dem Betrieb seiner Amateurstation 8XK. Nach einer Unterbrechung durch den Ersten Weltkrieg entstand aus dieser Aktivität 1920 der heutige Radio- und Fernsehsender KDKA in East Pittsburgh. Mit dieser Radiostation startete die Westinghouse Corporation am 2. November 1920 den Sendebetrieb. Es war die Geburtsstunde des ersten kommerziellen Radiosenders. Unter der Leitung von Frank Conrad wurde ein unterhaltsames Informationsprogramm ausgestrahlt. Damit sollten Käufer von Radio-Apparaten geworben werden. Der Großteil der Sendezeit wurde mit Schallplatten ausgefüllt. Ein Studio im heutigen Sinne gab es noch nicht: Sender, Plattenspieler, Regiepult sowie Ansager teilten sich den gleichen Raum. Für das "KDKA Little Symphony Orchestra"genügte diese Behausung nicht. Kurzerhand wurde deshalb ein Freiluftstudio improvisiert, das nur mit einem Zeltdach versehen war.




Am 11. Dezember 1996 starb der britische Cartoonist und Radiocomedian Willie Rushton  (I’m Sorry I Haven’t a Clue)  59-jährig in London-Kensington.

 

Quellen:


Radio.about.com (nicht mehr online)

Orrin E. Dunlap jun.: Radio's 100 men of science - Biographical narratives of pathfinders in electronics and television. Harper, New York 1944. Seiten 180 ff.

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