Die "British Broadcasting Company" wurde am
18. Oktober 1922 von John Reith, Cecil
Lewis, Arthur Burrows und Stanton Jefferies in London gegründet. Die erste
Ausstrahlung einer Sendung fand aus einem Londoner Studio am 14. November 1922
statt. Weitere Studios wurden unter anderem in Birmingham und Manchester eröffnet.
Nachdem der rechtliche Status geändert wurde, wurde aus "Company"
eine "Corporation", aus einer Firma eine öffentliche Körperschaft.
Am
18. Oktober 1923 begannen die ersten Versuchssendungen vom Dach des Vox-Hauses in Berlin.
Am 18. Oktober 1954, sieben Jahre nach der Erfindung des revolutionären
Bauteils Transistor, wurde das erste kommerzielle Transistorradio
aus den USA, das Regency TR-1 von der Regency Division angekündigt und zum
Weihnachtsgeschäft des gleichen Jahres äußerst erfolgreich auf den Markt
gebracht. Verkauft wurden etwa 150.000 Geräte zum Preis von je 49,95 US-Dollar,
inflationsbereinigt entspricht dies heute 540 US-Dollar.
Das Radio wurde von Texas Instruments und I.D.E.A. entwickelt und war ein bedeutender Schritt in der Entwicklung der Unterhaltungselektronik. Obwohl die Klangqualität des TR-1 nicht an die der damals vorherrschenden Röhrenradios heranreichte, wurde das Radio für seine geringe Größe und Innovationskraft gelobt.
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via Wikimedia Commons.
Am 18. Oktober 1954 änderte der Radiosender WNBC-AM, New York City, sein Rufzeichen in WRCA-AM.
Am 18. Oktober 1972 wurde der Mastfuß des Senders Konstantynow gebaut. Der am 30. Juli 1974 in Konstantynów in Polen in Betrieb genommene und 1991 eingestürzte Sendemast Konstantynów (auch Radio-Warschau-Mast) war 646,38 Meter hoch und aus heutiger Sicht (2022) das zweithöchste jemals errichtete Bauwerk der Welt.
Am 19. Mai 2008 hat ihn der Burj Khalifa, der an diesem Tag eine Höhe von 649,70 Metern erreichte, als höchstes jemals gebautes Bauwerk abgelöst. Im Januar 2009 erreichte dieser seine Endhöhe von 828 Metern.
Die Funkstation arbeitete im Langwellenbereich mit einer Frequenz von 227 kHz. Der größte Nutzen der Funkstation war die direkte Signalausstrahlung des 1. polnischen Programms bis nach Kasachstan, Irak, Iran, fast ganz Europa und Nordamerika.
Geburtstage:
Am 18. Oktober 1944 wurde der Radiomoderator David Pritchard in London geboren. Er arbeitete für die Sender CHUM-FM, CILQ (Q-107) Toronto und CFNY-FM Brampton, Ontario. Von 1968 bis Mitte der siebziger Jahre moderierte er nachts bei CHUM-FM. Später war er Programmchef beim Sender CFNY-FM.
Außerdem produzierte er einige bemerkenswerte Dokumentationen zur Rockmusik und betätigte sich selbst als Musiker. Als erster nordamerikanischer Künstler wurde er von Island-Records unter Vertrag genommen, jene Plattenfirma, die auch U2 und Bob Marley im Programm hatte.
Am
18. Oktober 1963 wurde der Radio- und TV-Moderator Thomas Bärtlein
geboren. Seine Karriere begann in den 1980er Jahren bei der "Neuen Welle Franken" in Nürnberg.
Am
18. Oktober 1965 wurde die deutsche Radio- und TV-Moderatorin Silvia Laubenbacher in
Augsburg geboren († 2022). Sie arbeitete unter anderem für Radio RT.1, Radio Kö und beim
ehemaligen Augsburger Lokalsender Radio Sunshine. 2010 war sie Moderatorin des
Fachmagazins „in vivo“ für die Deutsche Krebshilfe.
Nekrolog:
1959:
Helmuth Gmelin, deutscher Schauspieler, Regisseur und Hörspielsprecher.
1984:
Jon-Erik Hexum, US-amerikanischer Schauspieler und Model.
2008:
Brigitte Xander, österreichische Radio- und Fernsehmoderatorin. Sie wurde vor
allem als Moderatorin des Ö3-Weckers sowie des Hunderttausend-Schillig-Quiz im Radio bekannt.
2014:
Peter Radszuhn,
deutscher Hörfunkjournalist. Er war Programmgestalter
und Musikredakteur beim SFB, später Musikchef beim ORB. 1997 baute er den neuen
Sender Radio Eins mit auf, dessen Musikchef er bis zu seinem Tod war.
Am 24. Oktober 1923 proklamierte der deutsche Reichspostminister die "Einführung eines Unterhaltungs-Rundfunks". Vallée (Mitte) mit Olsen u. Johnson Am 24. Oktober 1929 strahlte NBC die erste Folge der " Fleischmann's Yeast Hour " (in deutscher Übersetzung "Fleischmanns Hefe-Stunde") aus. Die Sendung wurde von der NBC-Programmchefin Bertha Brainard ins Leben gerufen. Sie überredete den Bandleader und Sänger Rudy Vallée, die Show zu moderieren. Bei den Hörern kam das Konzept so gut an, dass die Show Jahr für Jahr in der Top-5 der meistgehörten Radiosendungen dieser Zeit zu finden war. Gastgeber Vallée scharte einen festen Stamm um sich und moderierte das Musical- und Varieté-Programm zusammen mit Ole Olsen und Chic Johnson (1932), gefolgt von Tom Howard und George Shelton (1935). In kleineren Funktionen gehörten auch Schauspieler Will Aubrey (1892-1958) und der Charakterdarsteller Henry Armetta (1888-1945) zur Show. Auf Vallées ...
Der 8. Dezember in der Geschichte des Radios: Am 8. Dezember 1980 strahlte das RKO Radio Network das letzte Interview mit dem Ex-Beatle John Lennon aus. Dave Sholin , ein Radiomoderator aus San Francisco und Radioproduzent Ron Hummel hatten es wenige Stunden vor Lennons Ermordung mit ihm geführt. Die beiden hatten gemeinsam schon mehrere Sondersendungen zu Musikthemen gestaltet. Dieser 8. Dezember war für John Lennon angefüllt mit Terminen. Zunächst war die Fotografin Annie Leibowitz ins Dakota Building gekommen, um Fotos von John für das " Rolling Stone "-Magazin zu schießen. Nachdem sie gegen 15 Uhr 30 die Wohnung der Lennons verlassen hatte, führte Dave Sholin das Radiointerview mit John, welches sein letztes werden sollte. Gegen 17 Uhr 40 verließen John und Yoko das Gebäude. Vor dem Haus ließ sich Lennons späterer Mörder Mark David Chapman eine Schallplatte von ihm signieren und wurde in diesem Moment von einem anderen Fan gemeinsam mit Lennon fotografiert. C...
Der 6. März in der Geschichte des Radios: Am 6. März 1944 sendete das Lux Radio Theatre auf CBS die Hörspielfassung des Films „ The Letter “ mit Bette Davis, Vincent Price und Herbert Marshall. In den ersten beiden Staffeln sendete das „Lux Radio Theatre“ bekannte Broadway-Stücke, später kamen Radio-Adaptionen bekannter Kinofilme hinzu. Das war sinnvoll, denn damals gab es kein Fernsehen und erst keine Möglichkeit privater Videoaufzeichnungen. Filme, die nicht mehr im Kino gezeigt wurden, waren weg und unerreichbar. Das Radio brachte sie wieder zurück und erzeugte Bilder in den Köpfen der Hörer. Dabei gab es sogar einige Zuschauer, denn die Stücke wurden in einem Theater live vor einem Publikum gezeigt und gesendet. Über 20 Jahre lang war „Lux Radio Theatre“ die beliebteste Dramaserie im Radio. Mitte der 50er Jahre kam sie als „Lux Video Theatre“ ins Fernsehen. Foto: Macfadden Publications (pages 54, 55 Radio Mirror) [Public Domain...
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