Direkt zum Hauptbereich

Der 7. Juli in der Geschichte des Radios:






Am
7. Juli 1930 verabschiedete der Tessiner Grosse Rat ein Dekret über die Schaffung des „Ente autonomo per la radiodiffusione nella Svizzera italiana“, welches mit öffentlichen Mitteln des Kantons Tessin und zum kleineren Teil Graubündens, sowie privaten Beiträgen den Bau und Betrieb des Radiostudios in Lugano zum Ziel hatte.

 

Am 7. Juli 1962 trat die Bundesrundfunkanstalt Deutsche Welle  der ARD bei.


Am 7. Juli 2020 wurden die Lokalrundfunktage wegen der Corona-Pandemie als Online-Veranstaltung durchgeführt.

 

Geburtstage:


Am 7. Juli 1944 wurde Bobby Ocean geboren. Seine Radiokarriere begann 1963 beim Sender WDLP in Panama City, Florida. Am Mischpult nannte er sich damals noch Ray Farrell. In seiner langen Zeit als Radiostar arbeitete er für viele Stationen unter verschiedenen Pseudonymen. 

Nekrolog:

 

Am 7. Juli 1997 starb der deutsche Satiriker, Grafiker und Radiopersönlichkeit Heino Jaeger (Fragen Sie Dr. Jaeger, Hessischer Rundfunk)  59-jährig in Bad Oldesloe, Schleswig-Holstein.

 

Am 7. Juli 2006: starb der niederländisch-deutsche Showmaster (Am laufenden Band, Herzblatt) und Schauspieler Rudi Carrell 71-jährig in Bremen.

 

Quellen:

Gijsbert Hinnen: Internationale Rundfunk- und Fernseh-Chronik (nicht mehr online)

radio.about.com (nicht mehr online)

Wikipedia

BLM



Bei den Quellen weichen die Geburtsdaten ab. Laut der Facebook-Seite von Bobby Ocean hatte er schon am 2. Juli Geburtstag. Sollte es so gewesen sein, gratulieren wir trotzdem – dann eben nachträglich.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der 24. Oktober in der Geschichte des Radios:

Am 24. Oktober 1923 proklamierte der deutsche Reichspostminister die "Einführung eines Unterhaltungs-Rundfunks". Vallée (Mitte) mit  Olsen u. Johnson Am  24. Oktober 1929  strahlte NBC die erste Folge der " Fleischmann's Yeast Hour " (in deutscher Übersetzung "Fleischmanns Hefe-Stunde") aus. Die Sendung wurde von der NBC-Programmchefin  Bertha Brainard  ins Leben gerufen. Sie überredete den Bandleader und Sänger Rudy Vallée, die Show zu moderieren. Bei den Hörern kam das Konzept so gut an, dass die Show Jahr für Jahr in der Top-5 der meistgehörten Radiosendungen dieser Zeit zu finden war. Gastgeber Vallée scharte einen festen Stamm um sich und moderierte das Musical- und Varieté-Programm    zusammen mit Ole Olsen und Chic Johnson (1932), gefolgt von Tom Howard und George Shelton (1935). In kleineren Funktionen gehörten auch Schauspieler Will Aubrey (1892-1958) und der Charakterdarsteller Henry Armetta (1888-1945) zur Show. Auf Vallées ...

Radio-Geschichte. 8. Dezember

Der 8. Dezember in der Geschichte des Radios: Am 8. Dezember 1980 strahlte das RKO Radio Network das letzte Interview mit dem Ex-Beatle John Lennon aus. Dave Sholin , ein Radiomoderator aus San Francisco und Radioproduzent Ron Hummel hatten es wenige Stunden vor Lennons Ermordung mit ihm geführt. Die beiden hatten gemeinsam schon mehrere Sondersendungen zu Musikthemen gestaltet. Dieser 8. Dezember war für John Lennon angefüllt mit Terminen. Zunächst war die Fotografin Annie Leibowitz ins Dakota Building gekommen, um Fotos von John für das " Rolling Stone "-Magazin zu schießen. Nachdem sie gegen 15 Uhr 30 die Wohnung der Lennons verlassen hatte, führte Dave Sholin das Radiointerview mit John, welches sein letztes werden sollte. Gegen 17 Uhr 40 verließen John und Yoko das Gebäude. Vor dem Haus ließ sich Lennons späterer Mörder Mark David Chapman eine Schallplatte von ihm signieren und wurde in diesem Moment von einem anderen Fan gemeinsam mit Lennon fotografiert. C...

Radio-Geschichte. 6. März:

Der 6. März in der Geschichte des Radios: Am  6. März 1944  sendete das  Lux Radio Theatre  auf CBS die Hörspielfassung des Films „ The Letter “ mit Bette Davis, Vincent Price und Herbert Marshall. In den ersten beiden Staffeln sendete das „Lux Radio Theatre“ bekannte Broadway-Stücke, später kamen Radio-Adaptionen bekannter Kinofilme hinzu. Das war sinnvoll, denn damals gab es  kein Fernsehen und erst keine Möglichkeit privater Videoaufzeichnungen.  Filme, die nicht mehr im Kino gezeigt wurden, waren weg und unerreichbar. Das Radio brachte sie wieder zurück und erzeugte Bilder in den Köpfen der Hörer. Dabei gab es sogar einige Zuschauer, denn die Stücke wurden in einem Theater live vor einem Publikum gezeigt und gesendet. Über 20 Jahre lang war „Lux Radio Theatre“ die beliebteste Dramaserie im Radio. Mitte der 50er Jahre kam sie als „Lux Video Theatre“ ins Fernsehen. Foto:  Macfadden Publications (pages 54, 55 Radio Mirror) [Public Domain...