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Der 19. Juli in der Geschichte des Radios:







Am 19. Juli 1923 begann der Sendebetrieb bei WRC-AM in Washington, D.C..

Die Zwanzigerjahre des 20. Jahrhunderts gelten als Aufbruchjahre des Radios. Als WRC-AM auf Sendung ging, gab es in Holland bereits seit 1919 eine regelmäßige Radiosendung. Hanso Schotanus à Steringa Idzerda sendete an vier Tagen in der Woche sein Programm.

1920 hatte in Pittsburgh der erste kommerzielle Radiosender in den USA zu senden begonnen. Im selben Jahr hatte Westinghouse vereinfachte und billige Radiogeräte zur Verfügung gestellt, die auch von Laien bedient werden konnten.

Innerhalb kürzester Zeit folgte der regelmäßige Sendebetrieb anderer amerikanischer Sender. Firmen aus allen Wirtschaftszweigen fingen an, mit selbst produzierten Shows und Programmen zu werben.

Die meisten heute noch existierenden Radiosender in den USA haben in den Zwanzigerjahren zu senden begonnen. In Deutschland war es nicht anders. Zwar gab es seit 1919 vereinzelte Radioübertragungen, aber die erste Rundfunksendung wurde am 29. Oktober 1923 in Berlin aus dem Vox-Haus ausgestrahlt. Das war die offizielle Geburtsstunde des deutschen Rundfunks.

Am 19. Juli 2014 wurde auf Ö1 die gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk produzierte zwölfteilige Hörspielfassung von Elias Canettis Roman Die Blendung erstmals ausgestrahlt.

 

Geburtstage:

 

1920: Heini Kaufeld, deutscher Schauspieler. († 1996)

 

1935: Thaddäus Podgorski, österreichischer Schauspieler, Sportjournalist und 1986–1990 Generalintendant des ORF.


1968: Arndt Peltner, deutscher Journalist und Radio-Produzent (Radio Goethe).

 

Nekrolog:

 

Am 19. Juli 1983 starb der deutsche Schauspieler und Synchronsprecher Erik Ode 72-jährig in Kreuth, Oberbayern.

 

Quellen:

 

Radio.about.com (nicht mehr online)

Wikipedia

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