Radio-Almanach: 366 Kalenderblätter zur Geschichte des Radios – für jeden Tag im Jahr ein historisches Ereignis aus rund 100 Jahren Rundfunkgeschichte.
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Der 26. März in der Geschichte des Radios:
Am 26. März 1936 wurde in Neuseeland erstmals eine Parlamentsdebatte live über das Radio übertragen.
Am 26. März 1938 übertrugen die an die Radiosenderkette der NBC angeschlossenen Stationen eine Aufführung von Howard Hansons dritter Symphonie.
Am 26. März 1971 wurde über die Sendeanlagen von Radio Pakistan die Unabhängigkeitserklärung des neuen Staates Bangladesh (einst Ost-Pakistan) verbreitet. Die Botschaft wurde von einem japanischen Schiff im Hafen von Chittagong empfangen und weiter gesendet.
Der Krieg ging dennoch weiter. Während des Krieges kannten die Hörer den Sender als Shwadin Bangla Betar Kendo (Unabhängiger Bengalischer Radiosender). Er musste öfters umziehen und siedelte sich am 25 Mai in Kalkutta an, von wo aus er bis zum Ende des Krieges sein Programm ausstrahlte. Am 6. Dezember wurde der Sender in „Bangladesh Betar“ umbenannt.
Am
26. März 1999 nahm in Portland, Oregon, mit KXJM der erste Rhythmic-Contemporary-Sender
der Region seinen Betrieb auf.
Dieses Radioformat ist auch bekannt als Rhythmic Top 40 oder Rhythmic CHR. Es enthält eine Mischung aus EDM, rhythmischem Pop, Hip-Hop und R&B-Hits. Gelegentlich können auch Reggae, Latin, Reggaeton oder urbaner zeitgenössischer Gospel gespielt werden, aber nie Hardrock oder Countrymusic. Elemente des Mainstream-Radios werden mit urbanen, zeitgenössischen Radioformaten kombiniert.
Der Sender wurde von dem aus Seattle stammenden Unternehmer
und Milliardär Paul Allen
finanziert.
Geburtstage:
Bob Elliott 1960
Am 26. März 1923 wurde der US-amerikanische Schauspieler und Komödiant Bob Elliott geboren.
Foto: NBC Radio
Am 26. März 1927 wurde der deutsche
Schauspieler und Regisseur, Synchronsprecher, Rezitator und Maler Jürgen
Goslar in Oldenburg geboren
(† 5. Oktober2021).
Am 26. März 1954 wurde der US-amerikanische Radiomoderator Curtis Sliwa geboren. Bekannt wurde er als Gründer der Guardian Angels und ab 1990 als Radiomoderator des Senders WABC-AM in New York.
Am 26. März 1965 wurde der
deutsche Schriftsteller Sven Lager in München geboren († 19. April 2021).
John Snagge 1944
Nekrolog:
Am 26. März 1996 ist der britische Hörfunkjournalist und Nachrichtenmoderator John Snagge im Alter von 95 Jahren gestorben.
Am 26. März 2015 ist der österreichische Moderator und Entertainer Karl Moik im Alter von 76 Jahren in Salzburg gestorben.
1973 moderierte Moik für den ORF-Oberösterreich im Rundfunk die Sendung Volkstümliche Hitparade, die schon bald ein Publikumsrenner wurde. Mitte der 1970er Jahre trat die deutsche ARD an den ORF heran. Gemeinsam suchte man nach einem Format für eine Sendung mit Smalltalk und volkstümlicher Musik. Dieses Konzept wurde schließlich im Musikantenstadl realisiert, der seit 1981 im österreichischen Fernsehen und ab 1983 auch im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Am 24. Oktober 1923 proklamierte der deutsche Reichspostminister die "Einführung eines Unterhaltungs-Rundfunks". Vallée (Mitte) mit Olsen u. Johnson Am 24. Oktober 1929 strahlte NBC die erste Folge der " Fleischmann's Yeast Hour " (in deutscher Übersetzung "Fleischmanns Hefe-Stunde") aus. Die Sendung wurde von der NBC-Programmchefin Bertha Brainard ins Leben gerufen. Sie überredete den Bandleader und Sänger Rudy Vallée, die Show zu moderieren. Bei den Hörern kam das Konzept so gut an, dass die Show Jahr für Jahr in der Top-5 der meistgehörten Radiosendungen dieser Zeit zu finden war. Gastgeber Vallée scharte einen festen Stamm um sich und moderierte das Musical- und Varieté-Programm zusammen mit Ole Olsen und Chic Johnson (1932), gefolgt von Tom Howard und George Shelton (1935). In kleineren Funktionen gehörten auch Schauspieler Will Aubrey (1892-1958) und der Charakterdarsteller Henry Armetta (1888-1945) zur Show. Auf Vallées ...
Seit 2014 sammle ich hier Geschichten aus mehr als 100 Jahren Radiogeschichte – für jeden Tag im Jahr ein eigenes Kalenderblatt: 366 Seiten voller Ereignisse, Sender, Pioniere und Kuriositäten rund um den Rundfunk. Jeden Tag erscheint automatisch oben auf dieser Seite das passende Kalenderblatt zum heutigen Datum. Wer stöbern möchte, findet im Register alle 366 Einträge auf einen Blick. Passend dazu gibt es auch einen YouTube-Kanal, auf dem ich – so oft es zeitlich klappt – kurze Videos zu einzelnen Ereignissen der Radiogeschichte zeige. Etwa dieses hier: Viel Freude beim Stöbern in der Geschichte des Radios! Roland
Am 1. August 1922 wurde in Berlin der „Deutsche Wirtschaftsrundfunk“ offiziell in Betrieb genommen. Die Empfangsgeräte wurden den Teilnehmern nur geliehen, nicht verkauft. Am 1. August 1927 wurde das „Heinrich Hertz-Institut“ für Schwingungsforschung in Berlin-Charlottenburg gegründet. Am 1. August 1928 eröffnete die Kuomintang-Partei im vorkommunistischen China die „ Central Broadcasting Station “. Fünf Jahre später wird der 75-kW-Kurzwellensender in Betrieb genommen. 1932 gehören ganz China und ein großer Teil von Asien zum Empfangsgebiet. Am 1. August 1934 startete der „Schweizerische Kurzwellendienst“ . Die „Schweizerische Rundspruchgesellschaft“ mietet für eine einmalige Sendung den Völkerbundsender in Prangins. Ein auf Stahlband aufgezeichnetes Programm vom „Studio Bern“ wurde nach Südamerika ausgestrahlt. Am 1. August 1935 begann der portugiesische Staatssender „Emissora Nacional de Radiodifusao“ in Lissabon mit r...
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