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Der 26. Oktober in der Geschichte des Radios:

Am 26. Oktober 1922 ging vom Flugplatz Champ-de-l'Air in Lausanne eine erste Testsendung auf 900 Metern mit 400 Watt in den Äther. So jedenfalls erinnerte sich der Funkpionier  Roland Pièce (1897–1972) fünfzig Jahre später. Den  Regelbetrieb nahm der Sender am 26. Februar 1923 auf, mit Nachrichten, Wetterberichten und Schallplattenmusik. Das Programm gestaltete die Gesellschaft Utilitas. Musste der Flugfunk telegrafieren, verstummte das Radio. Am 24. Februar 1931 schlossen sich die regionalen Radiogesellschaften in Bern zur Schweizerischen Rundspruchgesellschaft (SRG) zusammen. Der Bundesrat gab ihr das Monopol für den Rundfunk im Land. Am 26. Oktober 1935 sang die 13-jährige Judy Garland in der NBC-Show „ ShellChateau “ mit Gastgeber Wallace Beery den Titel „Broadway Rhythm“. Es war ihr erster Auftritt vor einem landesweiten Radiopublikum. Judy Garlands Berufsweg befand sich damals in einer entscheidenden Phase: Als Kinderstar hatte sie bereits in mehreren Holly...

Der 24. Oktober in der Geschichte des Radios:

Am 24. Oktober 1923 proklamierte der deutsche Reichspostminister die „Einführung eines Unterhaltungs-Rundfunks“. Vallée (Mitte) mit  Olsen u. Johnson Am  24. Oktober 1929  strahlte NBC die erste Folge der „ Fleischmann's Yeast Hour “ (in deutscher Übersetzung „Fleischmanns Hefe-Stunde“) aus. Die Sendung wurde von der NBC-Programmchefin  Bertha Brainard  ins Leben gerufen. Sie überredete den Bandleader und Sänger Rudy Vallée, die Show zu moderieren. Bei den Hörern kam das Konzept so gut an, dass die Show von der Saison 1929/30 bis 1934/35 jedes Jahr zu den fünf meistgehörten Radiosendungen gehörte. Gastgeber Vallée scharte einen festen Stamm um sich und moderierte das Musical- und Varieté-Programm zusammen mit Ole Olsen und Chic Johnson (1932), gefolgt von Tom Howard und George Shelton (1935). In kleineren Funktionen gehörten auch Schauspieler Will Aubrey (1892–1958) und der Charakterdarsteller Henry Armetta (1888–1945) zur Show. Auf Vallées...

Der 25. Oktober in der Geschichte des Radios:

Am 25. Oktober 1953 sendete de r Hessische Rundfunk   die erste Folge der Hörspielreihe „ Prokurist a. D. Hesselbach, Büro für Lebensberatung “ von und mit Wolf Schmidt . Regie führte Otto Stadler . Sie war die Fortsetzung der 47-teiligen Serie „ Familie Hesselbach“ (1949–1953). Am  25. Oktober 2007  startete  Radio Regenbogen  als erster Anbieter Deutschlands ein Pilotprojekt mit  HD-Radio . Über die Frequenz 102,8 MHz wurde der Rhein-Neckar-Raum neben dem Hauptprogramm auch mit den Formaten „Regenbogen Gold“ und „Regenbogen Comedy“ versorgt. Ursprünglich sollte der Feldversuch schon Ende August beginnen. Der Start verzögerte sich jedoch um rund zwei Monate, bis die Bundesnetzagentur alle drei Programme freigegeben hatte. Der Versuch wurde später wieder eingestellt. Das digitale Radiosystem wurde in den USA vom Unternehmen iBiquity entwickelt (Standard NRSC‑5). Dort hatte man sich gegen  DAB  entschieden. Ein Merkmal von HD Rad...

Der 16. November in der Geschichte des Radios:

Am  16. November 1919  hielt  Hans Bredow  in Berlin vor Journalisten einen Vortrag über die Möglichkeit des öffentlichen Rundfunks.  Anschließend demonstrierte er die Übertragung von Musik und Sprache über einen Röhrensender. Bredow gilt als einer der Begründer des deutschen Schiffs- und Auslandsfunkverkehrs und des deutschen Rundfunks. Der Versuch, Nachrichten über das Medium Radio zu verbreiten, ist so alt wie der Rundfunk selbst. In Deutschland ist die erste „Sendung“ aus dem Jahr 1917 dokumentiert. Hans Bredow und Alexander Meissner übertrugen mit einem Röhrensender nicht nur Musik, sondern auch aus Zeitungen und Büchern vorgelesene Texte. Bredow wurde 1918 zum Vorstandsvorsitzenden der Telefunken-Gesellschaft berufen. Im März 1919 wechselte Bredow als Ministerialdirektor ins Reichspostministerium und begann mit dem Aufbau eines „Reichsfunknetzes“. Mitte 1919 wurde über zahlreiche Stationen der Funkverkehr mit dem Ausland, insbesondere mit den USA, aufgenom...

Der 25. November in der Geschichte des Radios:

  J. J. Gould's Illustration   von  Amos 'n' Andy  für das  New Movie Magazine Am  25. November 1960  beendete das  CBS Radio Network  seine vier letzten verbliebenen Radio- Seifenopern , darunter auch die beliebte und langlebige Serie  „ Amos ‚n‘ Andy “ . Diese Sitcom war in Manhattans schwarzer Gemeinschaft in Harlem angesiedelt und war von den 1920er bis 1950er Jahren sehr beliebt. Die Originalhörspiele hatten sich zwei weiße Schauspieler ausgedacht,   Freeman Gosden  und  Charles Correll , die auch die Sendemanuskripte geschrieben und eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Rollen gesprochen hatten, darunter auch die der titelgebenden Hauptpersonen Amos Jones (Gosden) und Andrew Hogg Brown (Correll). Nach der Erstsendung im Jahr 1928 begeisterten sich viele Hörer für das Format und es wurde bald USA-weit verbreitet. Die frühen Episoden wurden alle aus dem El Mirador Hotel im kalifornischen Palm Springs aufg...

Der 24. November in der Geschichte des Radios:

Am  24. November 1923  erließ die französische Regierung ein Dekret, das das staatliche Monopol für Sendung und Empfang radioelektronischer Signale festlegte. Die technischen Einrichtungen, Programme und Finanzen der Privatsender sollten staatlich kontrolliert werden. Am  24. November 1923  begann in Belgien das Radio-Zeitalter. „ Radio Belgique “ meldete sich mit einem Programm aus der „Union Coloniale“ in Brüssel in französischer Sprache. Erst mit der Gründung der „Vlaamse Radio Vereeniging“ im Jahre 1928 wurde auch auf Flämisch gesendet. Es kommt ein Relaissender von „Radio Belgique“ im zoologischen Garten zum Einsatz. An der Gründung des Senders war maßgeblich die Lampenempfängerfirma „SBR“ beteiligt. früheres Logo der KRO Am  24. November 1925  begann der niederländische Sender „Katholieke Radio Omroep“ KRO mit der Ausstrahlung seines ersten Programmes. Der Sender war am 23. April 1925 als katholischer Sender von Pater Lambert Hendricus Perqui...