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Der 23. November in der Geschichte des Radios:

Am  23. November 1923  eröffnete die Rundfunkgesellschaft „ Broadcasters Sydney Ltd .“ die   erste australische Radiostation „2SB“  (später umbenannt in „ 2BL “). Die Sendelizenz vergab damals die Postbehörde. Am  23. November 1963  strahlte der „Norddeutsche Rundfunk“  in seinem dritten Radioprogramm die erste Stereo-Versuchssendung aus. Mit dem Begriff Stereofonie werden Techniken bezeichnet, die mithilfe von zwei oder mehr Schallquellen einen räumlichen Schalleindruck beim natürlichen Hören erzeugen. Eine Stereoanlage war in den frühen 1960er Jahren ein Statussymbol. Am  23. November 1964  verhängte die  British Broadcasting Corporation  (BBC) ein Sendeverbot  über die Rockgruppe „The Rolling Stones“, nachdem sich die Band zu wichtigen Shows zweimal verspätet hatte. Die davon betroffenen Sendungen hätten über das Gesamtnetzwerk verbreitet werden sollen. Am  23. November 1978  begann  BBC ...

Der 22. November in der Geschichte des Radios:

Luftaufnahme der Dealey Plaza mit dem Fahrtweg der Präsidentenlimousine Am  22. November 1963  unterbrachen viele Radiosender in den Vereinigten Staaten ihre Programme, um nach Dallas zu schalten und über die  Ermordung des Präsidenten John F. Kennedy  zu berichten. Gegen 12:30 Uhr wurde John F. Kennedy auf einer Wahlkampfreise an der Dealey Plaza, einem Platz in Dallas, Texas, mit mehreren Gewehrschüssen während einer Fahrt im offenen Wagen durch die Innenstadt von Dallas ermordet. Viele Amerikaner verließen ihre Arbeitsstelle, um am Radio oder Fernseher die Berichterstattung über das Attentat zu verfolgen. Kirchenglocken läuteten im ganzen Land, die Spiele im American Football, die wie an jedem Wochenende überall stattfanden, wurden abgebrochen. Das Boston Symphony Orchestra änderte mitten in einem Konzert das Programm und spielte einen Trauermarsch. Alle Theater-Vorstellungen am Broadway wurden abgesagt, abends erloschen die Reklamelichter am Tim...

Der 21. November in der Geschichte des Radios:

Am  21. November 1959  feuerte die Geschäftsführung von  WABC-AM  New York den Discjockey Alan Freed , weil dieser sich geweigert hatte, eine vorgefertigte Erklärung zu unterschreiben, die besagte, dass er keine Bestechungsgelder von Plattenfirmen angenommen hatte, um bestimmte Songs zu spielen. Als Konsequenz wurde er komplett entlassen, obwohl Payola erst 1960 vom Gesetzgeber für illegal erklärt wurde. 1962 wurde Freed zu einer Geldstrafe verurteilt. Freed prägte den Begriff „Rock and Roll“. Seine Hörer kannten ihn auch unter dem Namen Moondog. Ab 1956 produzierte er Sendungen für Radio Luxemburg und wurde so auch einem breiten Publikum in Europa bekannt. Ende der Fünfzigerjahre nahm seine Karriere durch den sogenannten  Payola -Skandal ein jähes Ende. Ihm und vielen anderen DJs dieser Zeit wurde vorgeworfen, von Schallplattenfirmen Geld angenommen zu haben, um bestimmte Musiktitel so häufig im Radio zu spielen, dass sie in den Charts hohe Platzieru...

Der 20. November in der Geschichte des Radios:

Auf der Anklagebank: Göring, Heß, von Ribbentrop, Keitel (vorn), Dönitz, Raeder, von Schirach und Sauckel (dahinter) />Am 20. November 1945 begann der AFN mit der  Übertragung der Nürnberger Prozesse. Die Streitkräfte hatten AFN München damit beauftragt (AFN Nürnberg gab es damals noch nicht).    Fast ein Jahr lang, bis zum 1. Oktober 1946, dokumentierten Harold Burson, Saul Green, Grady Edney und Walter Cleary den gesamten Verlauf der Prozesse im Originalton. Als Trägermedium nutzten sie 1.970 spezielle Aufnahme-Schallplatten mit 40 Zentimetern Durchmesser. Mit dieser Aufgabe wagte sich der Soldatensender, der normalerweise aus kleinen Radiostudios die Angehörigen der Truppen unterhielt, auf neues Terrain, denn es waren die ersten Außenaufnahmen, die für den Militärsender produziert wurden. Mittlerweile werden diese Aufnahmen wegen ihrer großen historischen Bedeutung im Nationalarchiv in Washington D.C. aufbewahrt. Mit der Berichterstattu...

Der 19. November in der Geschichte des Radios:

Am  19. November 1918  besetzen revolutionäre Arbeiter und Soldaten den zentralen Nachrichtenknotenpunkt des Deutschen Reichs, die Nachrichtenagentur „ Wolffsches Telegraphen-Bureau “ (WTB) in Berlin. Im Rahmen des Generalstreiks werden vier Wochen lang Proklamationen, Aufrufe und amtliche Bekanntmachungen des Vollzugsrates an die lokalen Räte und Amtsstellen im Reich verbreitet. Weitere Ereignisse aus der Radiogeschichte: Ab dem  19. November 1965  sendete  ABC Radio  einen wöchentlichen „Vietnam Update“ Report. Am  19. November 1980  sendete  CHUM-AM  die erste „Sunday Morning Oldies Show“ mit  Roger Ashby . Geburtstag: Am  19. November 1933  wurde der berühmte Talkmaster Larry King geboren. Er brachte seine erfolgreiche Radiosendung ins Fernsehen und ging auf dem US-amerikanischen Nachrichtensender Cable News Network (CNN) von 1985 bis 2010 mit seiner Talkshow „ Larry King Live “...

Der 17. November in der Geschichte des Radios:

Am  17. November 1921  eröffnete der Physikprofessor  Dr. R. Jack  in Dunedin, Neuseeland, die experimentelle Radiostation „4XO“ auf 2140 kHz. Der Sender von damals steht in keiner Beziehung zum Privatradio „ 4XO “, das am 20. November 1971 startete. Am 17. November 1955 schlossen sich d ie französischsprachigen öffentlich-rechtlichen Hörfunkanstalten Frankreichs, Belgiens, Kanadas und der Schweiz zur Communauté des radios publiques de langue française ( CRPLF ) zusammen.   Am 17. November 1959  veranstaltete   Radio Luxemburg in Wiesbaden zum ersten Mal das Deutsche Schlagerfestival . Vorbild war das Festival im italienischen Sanremo. Trotz der Popularität von Radio Luxemburg war die Resonanz auf das Festival eher mäßig und die teilnehmenden Lieder konnten sich kaum in den Hitparaden platzieren. Einzige Ausnahme war Laurie Londons „ Bum-Ladda-Bum-Bum “, das es bis auf Platz 10 der Charts schaffte. Dennoch hatte das Festival einen wichtig...

Der 18. November in der Geschichte des Radios:

Am  18. November 1985  moderierte  Howard Stern  seine erste Sendung bei  WXRK , New York, nachdem er im Oktober von  WNBC  gefeuert worden war. Zunächst übernahm er den Nachmittag und beschloss, seine Musiksendungen mit Interviews und lockeren Gesprächen aufzupeppen. Doch schon im Februar 1986 bekam er die Morningshow angeboten. Seine Frühsendung wurde die meistgehörte im Radiomarkt. Damit stieß Stern die Radio-Ikone  Don Imus  vom Sockel, der die höchsten Einschaltquoten am Morgen bisher bei  WNBC  erzielt hatte. Gegen Ende des Jahres wurde Sterns Morningshow in den USA  syndiziert  und bald von mehr als 50 Radiostationen ausgestrahlt. WXRK blieb Sterns Heimatsender, die in den USA sogenannte „Flagship Station“. Bis zu seinem Wechsel zu SIRIUS Satellite Radio am 9. Januar 2006 war Howard Stern der erfolgreichste Radio-DJ in New York. Auch der  18. November 2004  war für  Howard Stern  ein span...