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Der 25. Oktober in der Geschichte des Radios:

Am 25. Oktober 1953 sendete de r Hessische Rundfunk   die erste Folge der Hörspielreihe „ Prokurist a. D. Hesselbach, Büro für Lebensberatung “ von und mit Wolf Schmidt . Regie führte Otto Stadler . Sie war die Fortsetzung der 47-teiligen Serie „ Familie Hesselbach“ (1949–1953). Am  25. Oktober 2007  startete  Radio Regenbogen  als erster Anbieter Deutschlands ein Pilotprojekt mit  HD-Radio . Über die Frequenz 102,8 MHz wurde der Rhein-Neckar-Raum neben dem Hauptprogramm auch mit den Formaten „Regenbogen Gold“ und „Regenbogen Comedy“ versorgt. Ursprünglich sollte der Feldversuch schon Ende August beginnen. Der Start verzögerte sich jedoch um rund zwei Monate, bis die Bundesnetzagentur alle drei Programme freigegeben hatte. Der Versuch wurde später wieder eingestellt. Das digitale Radiosystem wurde in den USA vom Unternehmen iBiquity entwickelt (Standard NRSC‑5). Dort hatte man sich gegen  DAB  entschieden. Ein Merkmal von HD Rad...

Der 16. November in der Geschichte des Radios:

Am  16. November 1919  hielt  Hans Bredow  in Berlin vor Journalisten einen Vortrag über die Möglichkeit des öffentlichen Rundfunks.  Anschließend demonstrierte er die Übertragung von Musik und Sprache über einen Röhrensender. Bredow gilt als einer der Begründer des deutschen Schiffs- und Auslandsfunkverkehrs und des deutschen Rundfunks. Der Versuch, Nachrichten über das Medium Radio zu verbreiten, ist so alt wie der Rundfunk selbst. In Deutschland ist die erste „Sendung“ aus dem Jahr 1917 dokumentiert. Hans Bredow und Alexander Meissner übertrugen mit einem Röhrensender nicht nur Musik, sondern auch aus Zeitungen und Büchern vorgelesene Texte. Bredow wurde 1918 zum Vorstandsvorsitzenden der Telefunken-Gesellschaft berufen. Im März 1919 wechselte Bredow als Ministerialdirektor ins Reichspostministerium und begann mit dem Aufbau eines „Reichsfunknetzes“. Mitte 1919 wurde über zahlreiche Stationen der Funkverkehr mit dem Ausland, insbesondere mit den USA, aufgenom...

Der 25. November in der Geschichte des Radios:

  J. J. Gould's Illustration   von  Amos 'n' Andy  für das  New Movie Magazine Am  25. November 1960  beendete das  CBS Radio Network  seine vier letzten verbliebenen Radio- Seifenopern , darunter auch die beliebte und langlebige Serie  „ Amos ‚n‘ Andy “ . Diese Sitcom war in Manhattans schwarzer Gemeinschaft in Harlem angesiedelt und war von den 1920er bis 1950er Jahren sehr beliebt. Die Originalhörspiele hatten sich zwei weiße Schauspieler ausgedacht,   Freeman Gosden  und  Charles Correll , die auch die Sendemanuskripte geschrieben und eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Rollen gesprochen hatten, darunter auch die der titelgebenden Hauptpersonen Amos Jones (Gosden) und Andrew Hogg Brown (Correll). Nach der Erstsendung im Jahr 1928 begeisterten sich viele Hörer für das Format und es wurde bald USA-weit verbreitet. Die frühen Episoden wurden alle aus dem El Mirador Hotel im kalifornischen Palm Springs aufg...

Der 24. November in der Geschichte des Radios:

Am  24. November 1923  erließ die französische Regierung ein Dekret, das das staatliche Monopol für Sendung und Empfang radioelektronischer Signale festlegte. Die technischen Einrichtungen, Programme und Finanzen der Privatsender sollten staatlich kontrolliert werden. Am  24. November 1923  begann in Belgien das Radio-Zeitalter. „ Radio Belgique “ meldete sich mit einem Programm aus der „Union Coloniale“ in Brüssel in französischer Sprache. Erst mit der Gründung der „Vlaamse Radio Vereeniging“ im Jahre 1928 wurde auch auf Flämisch gesendet. Es kommt ein Relaissender von „Radio Belgique“ im zoologischen Garten zum Einsatz. An der Gründung des Senders war maßgeblich die Lampenempfängerfirma „SBR“ beteiligt. früheres Logo der KRO Am  24. November 1925  begann der niederländische Sender „Katholieke Radio Omroep“ KRO mit der Ausstrahlung seines ersten Programmes. Der Sender war am 23. April 1925 als katholischer Sender von Pater Lambert Hendricus Perqui...

Der 23. November in der Geschichte des Radios:

Am  23. November 1923  eröffnete die Rundfunkgesellschaft „ Broadcasters Sydney Ltd .“ die   erste australische Radiostation „2SB“  (später umbenannt in „ 2BL “). Die Sendelizenz vergab damals die Postbehörde. Am  23. November 1963  strahlte der „Norddeutsche Rundfunk“  in seinem dritten Radioprogramm die erste Stereo-Versuchssendung aus. Mit dem Begriff Stereofonie werden Techniken bezeichnet, die mithilfe von zwei oder mehr Schallquellen einen räumlichen Schalleindruck beim natürlichen Hören erzeugen. Eine Stereoanlage war in den frühen 1960er Jahren ein Statussymbol. Am  23. November 1964  verhängte die  British Broadcasting Corporation  (BBC) ein Sendeverbot  über die Rockgruppe „The Rolling Stones“, nachdem sich die Band zu wichtigen Shows zweimal verspätet hatte. Die davon betroffenen Sendungen hätten über das Gesamtnetzwerk verbreitet werden sollen. Am  23. November 1978  begann  BBC ...

Der 22. November in der Geschichte des Radios:

Luftaufnahme der Dealey Plaza mit dem Fahrtweg der Präsidentenlimousine Am  22. November 1963  unterbrachen viele Radiosender in den Vereinigten Staaten ihre Programme, um nach Dallas zu schalten und über die  Ermordung des Präsidenten John F. Kennedy  zu berichten. Gegen 12:30 Uhr wurde John F. Kennedy auf einer Wahlkampfreise an der Dealey Plaza, einem Platz in Dallas, Texas, mit mehreren Gewehrschüssen während einer Fahrt im offenen Wagen durch die Innenstadt von Dallas ermordet. Viele Amerikaner verließen ihre Arbeitsstelle, um am Radio oder Fernseher die Berichterstattung über das Attentat zu verfolgen. Kirchenglocken läuteten im ganzen Land, die Spiele im American Football, die wie an jedem Wochenende überall stattfanden, wurden abgebrochen. Das Boston Symphony Orchestra änderte mitten in einem Konzert das Programm und spielte einen Trauermarsch. Alle Theater-Vorstellungen am Broadway wurden abgesagt, abends erloschen die Reklamelichter am Tim...

Der 21. November in der Geschichte des Radios:

Am  21. November 1959  feuerte die Geschäftsführung von  WABC-AM  New York den Discjockey Alan Freed , weil dieser sich geweigert hatte, eine vorgefertigte Erklärung zu unterschreiben, die besagte, dass er keine Bestechungsgelder von Plattenfirmen angenommen hatte, um bestimmte Songs zu spielen. Als Konsequenz wurde er komplett entlassen, obwohl Payola erst 1960 vom Gesetzgeber für illegal erklärt wurde. 1962 wurde Freed zu einer Geldstrafe verurteilt. Freed prägte den Begriff „Rock and Roll“. Seine Hörer kannten ihn auch unter dem Namen Moondog. Ab 1956 produzierte er Sendungen für Radio Luxemburg und wurde so auch einem breiten Publikum in Europa bekannt. Ende der Fünfzigerjahre nahm seine Karriere durch den sogenannten  Payola -Skandal ein jähes Ende. Ihm und vielen anderen DJs dieser Zeit wurde vorgeworfen, von Schallplattenfirmen Geld angenommen zu haben, um bestimmte Musiktitel so häufig im Radio zu spielen, dass sie in den Charts hohe Platzieru...